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Flüchtlinge aus doppeltem Boden im Auto gerettet

Ein Schleuser wollte Flüchtlinge in einem Minivan über die Grenze nach Spanien schmuggeln. Als eine Frau um Hilfe rief, wurden sie entdeckt.

Gerettet: Feuerwehrleute befreien die Flüchtlinge aus dem engen und stickigen Versteck unter den Vordersitzen. (4. September 2016)
Gerettet: Feuerwehrleute befreien die Flüchtlinge aus dem engen und stickigen Versteck unter den Vordersitzen. (4. September 2016)
Guardia Civil, AFP

An der Grenze zur spanischen Exklave Melilla an der Küste Marokkos haben spanische Grenzbeamte vier afrikanische Flüchtlinge im doppelten Boden eines Autos entdeckt. Die Beamten kontrollierten gerade den Minivan eines Marokkaners, als sie bei sengender Hitze den Hilferuf einer Frau vernahmen. Die Frau rief laut einer Erklärung der Polizei: «Bitte, holt mich hier raus. Ich habe Angst. Ich spüre meine Beine nicht mehr und habe geschwollene Füsse.»

Feuerwehrleute hätten den doppelten Boden unter den Vordersitzen des Autos geöffnet und dort drei Männer aus Guinea im Alter von 21 bis 23 Jahren und eine 27-jährige Kongolesin gefunden – in bedrückender Enge und ohne Belüftung. Sie seien in schlechtem Zustand gewesen, erholten sich aber rasch.

Die vier wurden in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht und sollen als Zeugen in dem Fall aussagen. Der marokkanische Schleuser muss sich vor der spanischen Justiz verantworten.

AFP/ij

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