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Flieger von Camilo Mouriño hielt zuwenig Abstand

Knapp zwei Wochen nach dem tödlichen Absturz des mexikanischen Innenministers ist der ungenügende Abstand zu einer vorausfliegenden Verkehrsmaschine als Unglücksursache festgestellt worden.

Der Learjet von Minister Juan Camilo Mouriño flog demnach fast zwei Kilometer zu nah hinter einer Boeing 767-300 und geriet dadurch in Turbulenzen. Die Piloten verloren daraufhin die Kontrolle, teilte Verkehrsminister Luis Tellez am Freitag mit.

Wegen der unstabilen Luftverhältnisse im Abgasstrudel müssen Flugzeuge beim Anflug einen Abstand von mindestens fünf Seemeilen (9,26 Kilometer) einhalten. Der Learjet war demnach am 4. November nur 4,15 Meilen (7,69 Kilometer) hinter der Boeing. Die Piloten seien möglicherweise im Umgang mit dem Learjet nicht erfahren genug gewesen, sagte Tellez. Mourino und acht weitere Flugzeuginsassen kamen ums Leben. Die abstürzende Maschine setzte am Boden mehrere Autos in Brand, fünf Menschen kamen zu Tode.

Nach dem Absturz kamen umgehend Gerüchte auf, wonach es sich um einen Anschlag eines Drogenkartells gehandelt haben könnte. Dies scheint nun widerlegt. Der 37-jährige Mourino galt als rechte Hand von Präsident Felipe Calderón und dessen wichtigste Stütze im Kampf gegen das organisierte Verbrechen und die Drogenkartelle.

AP/sam

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