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Familientragödie in Appenzell

Eine Mutter verabreichte ihren beiden Kindern eine Überdosis Medikamte und wollte sich danach selbst das Leben nehmen. In letzter Sekunde entschied sich die Mutter, den Sanitätsdienst zu rufen.

In Appenzell hat sich am Freitag eine Familientragödie ereignet. In letzter Sekunde entschied die Mutter, den Sanitätsdienst zu rufen. Zur Bergung der beiden Kinder und der Mutter wurden zwei Helikopter der Rega und die Ambulanz von Appenzell eingesetzt. Die Kinder und ihre Mutter wurden in Spitäler eingeliefert. Am Montag befanden sie sich alle nicht mehr in Lebensgefahr; es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, wie die Staatsanwaltschaft Innerrhoden mitteilte.

Zum Alter der Kinder und der Mutter machte Staatsanwalt Herbert Brogli aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Angaben. Der Notruf sei am Freitag kurz vor dem Mittag eingegangen. Die Mutter habe am Telefon ganz genau schildern können, was vorgefallen sei.

Die beiden Kinder und die Mutter hatten grosses Glück, wie Brogli sagte. Die verabreichte Dosis Medikamente hätte wohl bei den Kindern wie bei der Mutter zum Tode geführt. Die Mutter konnte noch nicht nach ihrem Motiv befragt werden. Brogli hat gegen sie eine Strafuntersuchung eröffnet.

SDA/sam

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