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Fall Lucie: Strafverfahren gegen drei Beamte

Aargauer Kantonsangestellte stehen im Verdacht, durch Fahrlässigkeit an der Tötung des Au-pair-Mädchens Lucie mitschuldig zu sein. Sie schweigen.

«Meine Tat war bestialisch und schrecklich»: Der Angeklagte Daniel H. bei seinem Prozess im Februar 2012 im Gemeindesaal in Untersiggenthal.
«Meine Tat war bestialisch und schrecklich»: Der Angeklagte Daniel H. bei seinem Prozess im Februar 2012 im Gemeindesaal in Untersiggenthal.
Keystone
Die seit dem 4. März 2009 vermisste Lucie Trezzini wurde ein paar Tage später tot in einer Wohnung in Rieden bei Baden aufgefunden.
Die seit dem 4. März 2009 vermisste Lucie Trezzini wurde ein paar Tage später tot in einer Wohnung in Rieden bei Baden aufgefunden.
Keystone
Polizisten betreten das Haus an der Landstrasse, in welchem  Lucie gefunden wurde.
Polizisten betreten das Haus an der Landstrasse, in welchem Lucie gefunden wurde.
Keystone
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Die Behörden vertraten zwei Jahre lang die Meinung, dass kein Angestellter juristisch eine Mitschuld trage am Tod von Lucie Trezzini. Zwar sei eine Kaskade amtlicher Fehler passiert, für die jedoch keiner der Involvierten individuell verantwortlich gemacht werde könne. So hiess es stets – bis gestern die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft eine Medienmitteilung verschickte mit dem Titel: «Strafverfahren gegen Mitarbeitende des Kantons im Fall Lucie». «Mehrere Personen» seien Beschuldigte, bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht. Die genaue Anzahl wollte er nicht verraten.

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