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«Es war das Gefährlichste, was ich jemals bei der Polizei gemacht habe»

Ein Hubschrauberpilot der New Yorker Polizei musste zwei Kadetten der Militärakademie West Point von einem Felsvorsprung retten. Die beiden Männer sassen während zehn Stunden in einer Klippe fest.

Flog trotz starkem Wind ein spektakuläres Manöver: Der Helikopter der New Yorker Polizei.
Flog trotz starkem Wind ein spektakuläres Manöver: Der Helikopter der New Yorker Polizei.

Mit einem Hubschrauber-Einsatz haben New Yorker Polizisten zwei Kadetten der Militärakademie West Point geborgen. Die beiden 20-jährigen Männer sassen nach einer Übung auf einem nur 45 Zentimeter breiten Felsvorsprung in 150 Metern Höhe fest, wie die Polizei mitteilte.

Der NYPD-Hubschrauber konnte sich dem fast vertikalen Felsen am Sonntag trotz Dunkelheit und gefährlichem Wind bis auf wenige Meter nähern und die Kadetten in Sicherheit bringen. «Es war das Gefährlichste, was ich jemals bei der Polizei gemacht habe», sagte der Hubschrauberpilot Steve Browning, der seit 14 Jahren für das NYPD fliegt und zuvor ebenso lange Pilot bei den US-Streitkräften war.

Zehn Stunden in eisiger Kälte

Gemäss «New York Times» waren die Soldaten dabei, sich von einem Berg abzuseilen, als sie auf der Felsnase steckenblieben. Mit ihren Mobiltelefonen benachrichtigten sie die hiesigen Rettungskräfte. Diese konnten den genauen Aufenthaltsort der jungen Männer daraufhin über ihre Handys ausfindig machen.

Die beiden Soldaten waren nach zehn Stunden in eisiger Kälte zwar unterkühlt, ansonsten aber in guter gesundheitlicher Verfassung. Noch ist jedoch unklar, weshalb die Kadetten alleine unterwegs waren. Nach Angaben einer West-Point-Sprecherin wurden sie im Krankenhaus behandelt.

dapd/kpn

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