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Erdbeben lässt Gebäude in Tokio wanken

Ein starkes Erdbeben hat das Ballungsgebiet von Tokio erschüttert: Der U-Bahn-Verkehr wurde sofort gestoppt und der Flughafen Narita geschlossen.

In Japan bebte wiedermal die Erde: Das Epizentrum liegt im Norden der Präfektur Saitama. (Screenshot: US-Erdbebenwarte USGS)
In Japan bebte wiedermal die Erde: Das Epizentrum liegt im Norden der Präfektur Saitama. (Screenshot: US-Erdbebenwarte USGS)

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilt. Ersten Berichten zufolge hat das Beben keine Schäden angerichtet. Eine Tsunami-Warnung wurde nach wenigen Minuten aufgehoben. Das Beben war in allen 23 Bezirken Tokios sowie in den Präfekturen Ibaraki, Tochigi, Saitama und Gunma zu spüren.

Die Erdstösse brachten in der japanischen Hauptstadt Gebäude zum Wanken, der U-Bahnverkehr wurde kurzfristig gestoppt. Der internationale Flughafen Narita wurde geschlossen, um die Start- und Landebahnen auf Schäden hin zu untersuchen.

Das Epizentrum lag im Norden der Präfektur Saitama, nördlich von Tokio, wie die japanischen Behörden mitteilten.

Im März 2011 hatte ein schweres Erdbeben in Japan katastrophale Folgen. Die Erdstösse lösten einen Tsunami aus. Mehr als 18'000 Menschen starben. Ausserdem verursachte die Naturkatastrophe die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima.

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt.

sda/AFP/bru

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