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Eltern fordern neue Untersuchung des Carunglücks im Wallis

Offenbar gibt es neue Hinweise im Walliser Busdrama: Nun verlangen die Eltern der verstorbenen belgischen Kinder, dass der Fall neu aufgerollt wird.

Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Reuters
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Keystone
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Keystone
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Zwei Jahre nach dem Carunglück in Siders VS verlangen die Eltern der getöteten belgischen Kinder weitere Untersuchungen. Er habe entsprechende Anträge erhalten, bestätigte der Walliser Oberstaatsanwalt Olivier Elsig auf Anfrage.

Nach Angaben des Anwalts der Eltern ist im Untersuchungsbericht von einem zweiten Mobiltelefon die Rede, das der Chauffeur zum Zeitpunkt des Unfalls auf sich getragen haben soll. «Wir wollen, dass diese Spur weiterverfolgt wird», sagte Dirk Vanden Boer gemäss der belgischen Nachrichtenagentur Belga gegenüber der Zeitung «Het Belang van Limburg et Gazet van Antwerpen».

Keine zusätzlichen Elemente

Er werde die Anträge prüfen und seinen Entscheid in ungefähr zwei Wochen bekannt geben, sagte Elsig. Im vergangenen Dezember hatte er bereits einen Antrag der Familien der Opfer bewilligt und den Laptop und das Mobiltelefon des Chauffeurs ausgewertet. Die Untersuchung habe jedoch keine zusätzlichen Elemente zur Klärung der Unfallursache zutage gebracht.

Der belgische Reisecar war am Abend des 13. März 2012 mit 52 Kindern und ihren Begleitpersonen auf der Rückreise von ihren Skiferien im Wallis im Tunnel der A 9 im Rhonetal frontal in die Wand einer Nothaltenische geprallt. Dabei wurden 22 Kinder und sechs Erwachsene getötet. 24 Kinder wurden teilweise schwer verletzt.

SDA/ajk

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