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Elefantenbaby in Lebensgefahr

Auf Borneo verendeten 14 seltene Zwergelefanten. Vermutlich wurden sie vergiftet. Ein zum Waisen gewordenes Elefantenbaby hat nun massiv an Gewicht verloren.

Er schwebt in Lebensgefahr: Der kleine Elefant liebkost seine Mutter mit dem Rüssel. (29. Januar 2013)
Er schwebt in Lebensgefahr: Der kleine Elefant liebkost seine Mutter mit dem Rüssel. (29. Januar 2013)
Reuters

Auf der Insel Borneo sind nun schon 14 seltene Zwergelefanten tot aufgefunden worden, die offenbar vergiftet wurden. Ausserdem ist ein kleines, zum Waisen gewordenes Elefantenbaby in Lebensgefahr.

Das drei Monate alte Junge war vor wenigen Tagen fotografiert worden, wie es seine tote Mutter mit seinem Rüssel liebkoste. Inzwischen habe das Elefantenbaby massiv an Gewicht verloren, es werde wahrscheinlich nicht überleben, teilte ein Sprecher der Tierschutzbehörde des nordöstlichen malaysischen Bundesstaats Sabah mit.

WWF soll Vorfälle aufklären

Die nun tot aufgefundenen Tiere wurden offenbar vergiftet – vermutlich durch von Arbeitern nahe gelegener Palmölplantagen ausgebrachte Substanzen, mit denen die Tiere vom Essen der Früchte abgehalten werden sollten.

Eine Einsatzgruppe, an der auch die Naturschutzorganisation WWF beteiligt ist, soll die Vorfälle nun aufklären. Sabahs Umweltminister Masidi Manjun kündigte harte Strafen an, sollte sich der Verdacht bestätigen und die Täter gefunden werden.

In der Wildnis von Borneo leben nur noch knapp 2000 der vom Aussterben bedrohten Zwergelefanten. Ihr natürlicher Lebensraum verkleinert sich zunehmend durch Rodungen der Wälder.

SDA/kle

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