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Eiskalte Niederländer

Rund 28'000 Niederländer stürzten sich am Neujahrstag ins vier Grad kalte Wasser. Zur Belohnung gab es eine warme Suppe.

Abgehärtete Badenixen: Das Meer bei Scheveningen zog zahlreiche Abenteuerlustige an.
Abgehärtete Badenixen: Das Meer bei Scheveningen zog zahlreiche Abenteuerlustige an.
AFP
Keine Rücksicht auf die Gänsehaut: Die Niederländer stürzen sich ins Wasser.
Keine Rücksicht auf die Gänsehaut: Die Niederländer stürzen sich ins Wasser.
AFP
Ein unerschrockenes Volk: Niederländer wagen sich am 1. Januar ins Meer.
Ein unerschrockenes Volk: Niederländer wagen sich am 1. Januar ins Meer.
AFP
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Zahlreiche Niederländer sind am Neujahrstag in die eisigen Fluten der Nordsee gesprungen: Mehr als zehntausend Männer und Frauen wagten sich allein am Strand von Scheveningen bei Den Haag ins Meer, wie eine Sprecherin der Organisatoren mitteilte.

Landesweit seien es sogar 28'000 Teilnehmer gewesen. «Das ist ein Rekordjahr», sagte die Sprecherin. «Wir machen das, weil wir verrückt sind, ganz einfach», sagte der 27-jährige Jeffrey, als er aus dem vier Grad kalten Wasser kam.

Tradition seit 50 Jahren

Das Neujahrsschwimmen hat in den Niederlanden wie auch in anderen Ländern eine lange Tradition. Seit 50 Jahren wagen sich Jahr für Jahr am 1. Januar zahlreiche Niederländer in das eisige Wasser der Nordsee oder anderer Gewässer.

In Scheveningen wurde am Strand ein grosses Zelt aufgestellt, in dem sich die Teilnehmer umziehen und nach ihrem Bad eine warme Suppe essen konnten.

«Als wir das das erste Mal organisiert haben, waren wir nur zu fünft», erinnerte sich die 81-jährige Ok Van Batenburg an die Anfänge in den 60er Jahren. «Beim nächsten Mal waren es dann schon 28.» Am 1. Januar 2010 waren 25'000 Menschen an 63 verschiedenen Orten der Niederlande gezählt worden.

SDA/miw

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