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Ein Verletzter bei Anschlag auf IKRK-Büros in Misrata

In der libyschen Stadt wurde ein Attentat auf die Räumlichkeiten des Internationalen Roten Kreuzes verübt. Dabei wurde ein Passant verletzt. Noch ist unklar, ob der Anschlag mit einem Sprengsatz verübt wurde.

Unbekannte haben einen Anschlag auf die Büros des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in der libyschen Stadt Misrata verübt. Mindestens ein Passant sei verletzt und das Gebäude schwer beschädigt worden, sagte ein IKRK-Sprecher am Dienstag. Von den rund 30 IKRK-Mitarbeitern sei aber niemand zu Schaden gekommen. Zunächst war unklar, ob der Anschlag mit einem Sprengsatz verübt wurde oder ob ein Raketenwerfer zum Einsatz kam.

Die Küstenstadt Misrata liegt rund 200 Kilometer östlich der libyschen Hauptstadt Tripolis. Es war bereits der zweite Angriff auf das IKRK binnen eines Monats: Am 22. Mai war das Büro der internationalen Hilfsorganisation in Bengasi von Islamisten attackiert worden, die ihr christliche Missionierung vorwarfen.

Angriff auf britischen Botschafter

Erst gestern war das Auto des britischen Botschafters ist in der ostlibyschen Stadt Benghazi mit Panzerabwehrraketen beschossen worden. Zwei Leibwächter von Botschafter Dominic Asquith wurden dabei verletzt, wie das britische Aussenministerium mitteilte. Asquith sei unverletzt geblieben.

Das Aussenministerium sprach über einen «ernsten Zwischenfall in Benghazi». In Zusammenarbeit mit den libyschen Behörden solle ermittelt werden, wer für den Angriff verantwortlich ist. Am Mittwoch war vor dem US-Konsulat in Benghazi ein Sprengsatz gezündet worden, verletzt wurde dabei niemand.

AFP/kpn

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