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Ein Toter und mehrere Verletzte nach Lawine auf Spitzbergen

Nach einem heftigen Sturm hat eine Lawine auf der Insel Spitzbergen mehrere Häuser unter sich begraben. Eine Person kam ums Leben.

Strassen, Häuser und Autos wurden im Ort Longyearbyen auf der norwegischen Insel Spitzbergen von einer Lawine verschüttet.
Strassen, Häuser und Autos wurden im Ort Longyearbyen auf der norwegischen Insel Spitzbergen von einer Lawine verschüttet.
EPA
Rund 100 freiwillige Helfer und Rettungskräfte versuchen verschüttete Personen zu bergen.
Rund 100 freiwillige Helfer und Rettungskräfte versuchen verschüttete Personen zu bergen.
EPA
Noch immer gelten mehrere Personen als vermisst.
Noch immer gelten mehrere Personen als vermisst.
AFP
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Bei einem Lawinenabgang auf der Insel Spitzbergen ist ein Mann ums Leben gekommen. Neun weitere seien verletzt worden, als die Schneemassen mehrere Häuser unter sich begruben, sagte ein Krankenhaussprecher. Zwei Kinder und ein Erwachsener befanden sich demnach in kritischem Zustand. Mehrere weitere Personen galten zunächst als vermisst.

Die Lawine ging kurz vor Mittag auf Longyearbyen, den grössten Ort in Spitzbergen nieder. Dutzende Häuser am Fusse des Hausberges Sukkertoppen waren bereits zuvor evakuiert worden, wie Tone Hertzberg, eine Sprecherin des Gouverneurs, erklärte. Ihren Angaben zufolge war ein schwerer Sturm am Vortag vermutlich mitverantwortlich dafür, dass die Lawine abging. Nach einem Bericht der örtlichen Zeitung «Svalbardposten» war es der schwerste Sturm auf dem Archipel im arktischen Eismeer seit 30 Jahren.

Rund 100 Einsatzkräfte und Freiwillige halfen bei der Suche nach möglichen weiteren Vermissten. Aus der Stadt Tromsø wurde medizinisches Personal angefordert. Auch Suchtrupps mit Hunden waren unterwegs zum Unglücksort. «Es gibt immer noch Leute, die vermisst sind», sagte Hertzberg der Nachrichtenagentur AP. Es werde noch viele Stunden dauern, bis das Ausmass des Unglücks klar sei. Spitzbergen liegt mehr als 800 Kilometer nördlich des norwegischen Festlands auf halbem Weg zum Nordpol. Auf dem Archipel leben gerade einmal 2600 Menschen.

SDA/ofi

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