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Ein Jahreswechsel ohne schwere Aussschreitungen

Zehntausende Menschen haben in Schweizer Städten und Gemeinden das neue Jahr begrüsst. Nach Angaben mehrerer Kantonspolizeien wurde Silvester diesmal weitgehend friedlich gefeiert.

Feierlaune in Lausanne: Zahlreiche Menschen versammelten sich ...
Feierlaune in Lausanne: Zahlreiche Menschen versammelten sich ...
Keystone

In Zürich spendierten die Hoteliers zum zehnten Mal den Silvesterzauber am Seebecken. Sie hofften, mit den pyrotechnischen Kunstwerken wie in den vergangenen Jahren rund 200'000 Zuschauer anzulocken. Das Spektakel dauerte rund 20 Minuten.

Laut oder besinnlich in Basel

In Basel wurde nach Mitternacht über dem Rhein das Neujahrsfeuerwerk gezündet. Tausende Menschen aus der Region waren zu dem Spektakel erwartet worden. Finanziert wurde auch dieses Kunstwerk zum grössten Teil von privaten Initianten. An den Ufern des Rheins wurde gratis Glühwein ausgeschenkt.

Wer das Besinnliche bevorzugte, hatte auf dem Basler Münsterplatz Gelegenheit, ohne Blitzen und Krachen zu feiern. Kurz nach Mitternacht begann im Münster ein 15-minütiger Gottesdienst.

Eislaufen auf dem Bundesplatz

Auf dem Bundesplatz in Bern lud eine Eisbahn zum kalten Mitternachtsvergnügen. Die am Silvester in Betrieb genommene Anlage war in der Neujahrsnacht ausnahmsweise bis 2 Uhr morgens offen. Das Feld soll nun sechs Wochen geöffnet bleiben und die Vorfreude auf die Eiskunstlauf-Europameisterschaft im Januar steigern.

Ruhig gefeiert wurde auf dem St. Galler Klosterplatz. Rund 2000 Personen versammelten sich dort, um auf das neue Jahr anzustossen, wie die Stadtpolizei schrieb. Auf Feuerwerk verzichteten die allermeisten - Stadt und Kanton hatten das Abbrennen von Feuerwerk auf dem historischen Platz aus Sicherheitsgründen verboten.

Wenig Arbeit für die Polizei

Die Polizei-Dienststellen meldeten bis am Samstagmorgen keine gravierenden Vorfälle. Im Kanton Aargau registrierte die Polizei allerdings rund ein Dutzend Schlägereien und Auseinandersetzungen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, zwei mussten ins Spital gebracht werden.

Ausnahmslos junge Leute seien sich an Silvesterpartys in Clubs in die Haare geraten, schrieb die Kantonspolizei Aargau. Die meisten von ihnen hätten Alkohol getrunken. Für Ärger bei Anwohnern sorgten auch zu laute Feiern in privaten Wohnungen oder Lokalen.

SDA/raa

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