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Ein Himmel voller Sternschnuppen

In der Nacht zum Dienstag ist es wieder so weit: Im so genannten Perseïdenstrom werden Hunderte von Sternschnuppen am Himmel zu sehen sein.

Das Himmelereignis tritt jedes Jahr um den 12. August herum auf, wenn die Erde die staubig-eisigen Überreste des Kometen 109P/Swift-Tuttle durchquert. Der beste Beobachtungszeitpunkt ist nach Angaben der deutschen Vereinigung der Sternfreunde nach Mitternacht in der Nacht zum Dienstag. In der Nacht auf Mittwoch seien aber auch noch einige Sternschnuppen zu sehen.

Mit 60 km/s in die Erdatmosphäre

Die als Glücksbringer geltenden Himmelserscheinungen entstehen durch das Verglühen millimeter- bis zentimetergrosser Partikel (Meteoroide) beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Die Staub- und kleinen Gesteinsteilchen fliegen mit etwa 60 Kilometer pro Sekunde und werden beim Eintritt in die Erdatmosphäre durch Reibung an Luftpartikeln so stark erhitzt, dass sie verglühen.

Sein jährliches Maximum wird der Perseïdenstrom laut Vereinigung der Sternfreunde am Mittag des 12. Augusts erreichen. Sichtbar seien die Perseïden aber grundsätzlich nur nach Mitternacht, da sie vorher nicht über dem Horizont auftauchen könnten. Da in diesem Jahr der Mond kurz vor Mitternacht untergehe, seien die Sichtbedingungen aus astronomischer Sicht sehr gut - unklar ist aber, wie weit das wechselhafte Wetter mitspielt.

100 Sternschnuppen pro Stunde

Pro Stunde sind etwa 100 Sternschnuppen sichtbar, ungeübte Beobachter werden aber wohl nur etwa 30 Sternschnuppen pro Stunde sehen, also etwa jede zweite Minute eine. Zum Beobachten seien weder Fernglas noch Sternschnuppe nötig, sondern nur das blosse Auge.

Die Bezeichnung Perseïden rührt vom Sternbild Perseus her. Manchmal werden sie auch Laurentius-Tränen genannt, nach dem im Jahr 258 nach Christus gestorbenen gleichnamigen Märtyrer.

AP/cpm

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