Zum Hauptinhalt springen

Egypt-Air-Maschine muss wegen Bombendrohung notlanden

Nach einer anonymen Drohung ist der Flug MS 955 in Usbekistan zwischengelandet. Die Passagiere wurden in Sicherheit gebracht.

Falscher Alarm? Ein Egypt-Air-Flugzeug startet in Kairo. (Archivbild)
Falscher Alarm? Ein Egypt-Air-Flugzeug startet in Kairo. (Archivbild)
Keystone

Zwischenfall beim Flug einer Egyptair-Maschine mit 135 Menschen an Bord: Nach einer Bombendrohung musste der Airbus A-330-220 der ägyptischen Fluggesellschaft auf dem Weg von Kairo nach Peking am Mittwoch in Usbekistan notlanden. Sicherheitskräfte entdeckten jedoch keine Bombe, so dass die Maschine ihren Flug nach einem vierstündigen Aufenthalt Richtung Peking fortsetzte.

Das Flugzeug war drei Stunden nach seinem Start auf dem Flughafen der Stadt Urgentsch gelandet, rund 840 Kilometer westlich der Hauptstadt Taschkent. Nach Angaben der ägyptischen Behörden hatte ein anonymer Anrufer Sicherheitsbeamten auf dem Flughafen von Kairo gesagt, dass sich eine Bombe an Bord des Flugzeugs befinde. Daraufhin sei den Piloten befohlen worden, auf dem nächstgelegenen Flugplatz zu landen. Die Menschen an Bord wurden in Sicherheit gebracht. Die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete, der Flughafen sei nach der Notlandung geschlossen worden.

Vor rund drei Wochen war eine Egyptair-Maschine auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer abgestürzt. Alle 66 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Die Suche nach der Blackbox des Flugzeugs dauert an. Anhand der Aufzeichnungen des Flugdatenschreibers und Stimmenrekorders soll die Ursache des Absturzes rekonstruiert werden. Ägyptische Behörden hatten erklärt, ein Terroranschlag sei wahrscheinlicher als technisches Versagen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch