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Drei Tote bei Massenschlägerei auf Moskauer Friedhof

Ein Revierkampf auf dem Friedhof Chowanskoje im Südwesten der russischen Hauptstadt hat drei Menschen das Leben gekostet.

Ein mutmasslicher Revierkampf auf einem Friedhof in Moskau hat drei Menschen das Leben gekostet. Die Beteiligten gingen mit Schaufeln, Stahlstangen und Baseballschlägern aufeinander los und schossen auch mit nicht-tödlichen Pistolen.
Ein mutmasslicher Revierkampf auf einem Friedhof in Moskau hat drei Menschen das Leben gekostet. Die Beteiligten gingen mit Schaufeln, Stahlstangen und Baseballschlägern aufeinander los und schossen auch mit nicht-tödlichen Pistolen.
Vladimir Velengurin/Komsomolskaja Prawda, Keystone
Zwei Menschen starben, als sie von einem Auto überfuhren wurden, mit dem jemand offenbar vom Schauplatz fliehen wollte.
Zwei Menschen starben, als sie von einem Auto überfuhren wurden, mit dem jemand offenbar vom Schauplatz fliehen wollte.
Vladimir Velengurin/Komsomolskaja Prawda, Keystone
Mehr als 50 Personen wurden festgenommen.
Mehr als 50 Personen wurden festgenommen.
Vladimir Velengurin/Komsomolskaja Prawda, Keystone
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Bei einer Massenschlägerei auf einem Friedhof in Moskau sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 26 Menschen seien bei den Auseinandersetzungen verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Laut Polizei wurden 50 Beteiligte festgenommen.

Medienberichten zufolge beteiligten sich rund 200 Einwanderer aus ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken sowie aus dem Nordkaukasus an der Auseinandersetzung. Fernsehbilder zeigten, wie mit Stöcken und Eisenstangen bewaffnete Männer aufeinander einprügelten. Auslöser der Schlägerei war laut russischem Innenministerium offenbar ein Streit darüber, wer das Recht habe, auf dem 200 Hektar grossen Friedhof im Südwesten Moskaus zu arbeiten.

Zwei Menschen starben, als sie von einem Auto überfuhren wurden, mit dem jemand offenbar vom Schauplatz fliehen wollte, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die drei mit Pistolen bewaffneten Insassen des Wagens und mehr als 50 weitere wurden ihren Angaben zufolge festgenommen. Eine dritte Person wurde unter nicht näher benannten Umständen getötet, wie das Gesundheitsamt der Stadt mitteilte. Vier der Verletzten schwebten in Lebensgefahr, hiess es zudem.

AFP/nag

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