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Drei Schweizer wegen Dreifachmord von Grenchen angeklagt

Die Staatsanwaltschaft hat gegen die drei Hauptbeschuldigten des Dreifachmordes von Grenchen Anklage wegen mehrfachen Mordes und anderen Straftaten erhoben.

14 Tage nach dem Auffinden der Leichen: Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung (r.)und der Staatsanwalt Jan Gutzwiller (l.) an einer Medienkonferenz in Solothurn. (Archivbild)
14 Tage nach dem Auffinden der Leichen: Urs Bartenschlager, Chef der Kriminalabteilung (r.)und der Staatsanwalt Jan Gutzwiller (l.) an einer Medienkonferenz in Solothurn. (Archivbild)
Keystone

Wegen Mordes angeklagt sind zwei zum Tatzeitpunkt 24 und 32 Jahre alte Schweizer sowie eine damals 48-jährige Schweizerin, wie die Solothurner Staatsanwaltschaft heute mitteilte. Die beiden Männer seien im Wesentlichen geständig, die Morde verübt zu haben.

Sie hatten am Abend des 5. Juni 2009 in einer Wohnung in Grenchen einen Raubüberfall verübt und dabei eine 55-jährige Schweizerin, ihren 60-jährigen Ehemann sowie die 35-jährige Tochter des Paares ermordet. Der Mann wurde erschossen, die beiden Frauen erstickt.

Das Tötungsdelikt war mit Schenkkreisen in Verbindung gebracht worden. Die Frau soll beim Raubüberfall als Drahtzieherin gewirkt haben. Sie habe zugegeben, den Raub mit den beiden anderen Beteiligten geplant zu haben. Sie bestreite aber, in diesem Kontext die Tötung der Familie in Auftrag gegeben zu haben.

SDA/wid

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