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Dreamliner mit Fahrwerk-Problemen bei der Landung

Die Boeing 787 der All Nippon Airways fuhr beim Anflug das Hauptfahrwerk nicht automatisch aus. Die Piloten konnten die Maschine erst im zweiten Anlauf sicher aufsetzen.

Noch klappt nicht alles rebungslos: Dreamliner auf dem Flughafen in Tokio.
Noch klappt nicht alles rebungslos: Dreamliner auf dem Flughafen in Tokio.
Keystone

Während eines seiner ersten kommerziellen Flüge hat ein Flugzeug vom Typ Boeing 787 Dreamliner Probleme mit dem Fahrwerk gehabt: Das Haupt-Fahrwerk der Passagiermaschine der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) fuhr während des Landeanflugs nicht automatisch aus und musste per Hand bedient werden, wie die Fluglinie mitteilte. Die Piloten hätten erst im zweiten Anlauf landen können, sagte eine Sprecherin.

Bei dem Vorfall, der sich bereits am Sonntag während eines Inlandsflugs zwischen Tokio und Okayama in Westjapan ereignete, erschien demnach auf dem Monitor ein Warnhinweis, wonach es ein Problem mit einem Hydraulikventil gab. Nach einer Extrarunde über dem Flughafen von Okayama sei das Flugzeug dann aber mit einer halben Stunde Verspätung sicher gelandet. An Bord waren den Angaben zufolge insgesamt 249 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Erste Flüge nur im Inland

ANA ist die erste Fluggesellschaft, die den neuen Langstreckenflieger von Boeing in den Dienst genommen hat. Ende Oktober unternahm ANA auf der Strecke von Tokio nach Hongkong einen internationalen Sonderflug mit dem Dreamliner, seit dem 1. November setzt die Airline die Maschine aber zunächst für Inlandsflüge ein.

Insgesamt hat die japanische Airline bei Boeing 55 Maschinen dieses Typs bestellt, bis Jahresende sollen sieben davon der ANA-Flotte angehören. Der Dreamliner hat Platz für 330 Passagiere. Ab Januar wird der Riesen-Jet auch für Fluggäste aus Deutschland nutzbar: Dann will ANA das neue Flugzeug auf der ersten Langstrecke zwischen Tokio und Frankfurt am Main einsetzen.

AFP/miw

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