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Diese Delikte hat Chérif C. in der Schweiz begangen

Das Schweizer Vorstrafenregister des mutmasslichen Attentäters von Strassburg ist äusserst umfassend.

Die französische Polizei hat den mutmasslichen Attentäter von Strassburg erschossen.  (13. Dezember 2018)
Die französische Polizei hat den mutmasslichen Attentäter von Strassburg erschossen. (13. Dezember 2018)
Christian Hartmann, Reuters
Ermittler arbeiten im Stadtviertel Neudorf, wo der mutmassliche Täter von der Polizei getötet wurde. (13. Dezember 2018)
Ermittler arbeiten im Stadtviertel Neudorf, wo der mutmassliche Täter von der Polizei getötet wurde. (13. Dezember 2018)
Christian Hartmann, Reuters
Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft leitete noch am Abend eine Untersuchung ein.
Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft leitete noch am Abend eine Untersuchung ein.
Vincent Kessler, Reuters
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Der 29-jährige mutmassliche Terrorattentäter Chérif C. ist bereits mehrfach in Frankreich, Deutschland und der Schweiz verurteilt worden. In der Schweiz wurde er mehrfach straffällig und erhielt schliesslich in Basel eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten. «20 Minuten» liegt die Anklageschrift vom 12. Oktober 2012 vor. Aus dieser geht hervor, dass C. am 13. April 2012 von der Staatsanwalt Bern bereits zu einer bedingten Geldstrafe von 70 Tagsätzen zu 20 Franken verurteilt worden war. Hier finden Sie eine Auflistung seiner in der Anklageschrift vermerkten Taten.

März 2012

  • Versuchter Diebstahl und Sachbeschädigung in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Stadt Basel. Dabei verursachte der Täter an einer Eingangstüre des Geschäftshauses einen Schaden von rund 2000 Schweizer Franken.
  • Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch zum Nachteil einer medizinischen Praxis in Basel: Beim Eindringen verursachte C. einen Schaden in Höhe von rund 900 Schweizer Franken. Schliesslich entwendete er Bargeld im Wert von knapp 170 Franken.
  • Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch in einem Restaurant in Zug: Via Toilettenfenster war der mutmassliche Attentäter ins Restaurant eingedrungen. Im Inneren des Restaurants brach er in den Büroräumlichkeiten den Tresor auf und entwendete fast 5000 Franken Bargeld. Zusätzlich verursachte C. einen Sachschaden von genau 4600 Franken.

April 2012

  • Versuchter Diebstahl, leichte Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch zum Nachteil eines Musik-Orchesters in Basel: Vermutlich mit einem bis heute unbekannten Mittäter brach der mutmassliche Terrorist spät Abends die dem Orchester gehörenden Räumlichkeiten auf. Dabei entstand ein Sachschaden von knapp 3000 Schweizer Franken. Schliesslich gelang es ihm Bargeld im Wert von 20’000 Franken zu entwenden.
  • Versuchter Diebstahl und Sachbeschädigung in Basel: Beim Eindringen in die Büroräumlichkeiten eines Gebäudes in der Stadt Basel verursachte C. einen Sachschaden im Wert von insgesamt rund 2’000 Schweizer Franken. Bargeld konnte er schliesslich keines entwenden.

Juli 2012

  • Tätlichkeiten, versuchter Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch in Gossau (SG): Gemeinsam mit einem unbekannten Mittäter gelangte der mutmassliche Attentäter über ein aufgeklapptes Badezimmerfenster in die Wohnung einer Privatperson. Dabei verursachten die beiden einen Sachschaden von 500 Franken. Die geschädigte Privatperson ertappte die Täter kurz darauf auf frischer Tat. Als sie versuchte, den Mittäter festzuhalten, verletzte C. die Person leicht.
  • Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch in einem Hotel in Uzwil (SG): Knapp eine Stunde nach der ersten Tat beschaffte sich der Täter Zugang zu einem Hotel in Uzwil (SG). Dabei entstand ein Sachschaden von rund 500 Franken. Weiter gelang es C. Bargeld in der Höhe von knapp 9000 Franken zu entwenden.

August 2012

  • Diebstahl und Hausfriedensbruch zum Nachteil eines Hotels in Winterthur (ZH): Ebenfalls in Begleitung eines unerkannt gebliebenen Mittäters gelang es dem mutmasslichen Terrorist in einem Hotel in Winterthur umgerechnet gut 20'000 Schweizer Franken mitgehen zu lassen.
  • Rechtswidrige Einreise und Fälschung von Ausweisen: Der Beschuldigte war als Beifahrer in einem Personenwagen von Frankreich her ohne anerkanntes Ausweispapier in die Schweiz eingereist. Als er einen Tag später von der Zürcher Polizei angehalten wurde, zeigte C. den Beamten eine französische Identitätskarte, die nicht ihm gehörte. So wollte er seine wahre Identität verheimlichen.

Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Redaktion Tamedia.

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