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«Die Trockenheit ist sehr ungewöhnlich»

Der Herbst präsentiert sich mild – und vor allem trocken. Bereits mussten Wintersportorte den Saisonauftakt verschieben.

Trauriger Anblick: Kunstschnee-Flecken in Crans-Montana, Wallis. (23. November 2011)
Trauriger Anblick: Kunstschnee-Flecken in Crans-Montana, Wallis. (23. November 2011)
Keystone
Verlassen und winterfest: Die Hütte auf dem Gipfelplateau des Alvier, im Hintergrund die Glarner Alpen. (24. November 2011)
Verlassen und winterfest: Die Hütte auf dem Gipfelplateau des Alvier, im Hintergrund die Glarner Alpen. (24. November 2011)
Keystone
Ob sich Janka und Co. wohl diese Saison auch auf Grasskiern die Hänge hinunterstürzen müssen? Vorerst bleibt das Wetter auf alle Fälle mild und trocken. Im Bild: Marco Manser bei den Grasski-Schweizermeisterschaften vom 5./6. August 2000 in Marbachegg.
Ob sich Janka und Co. wohl diese Saison auch auf Grasskiern die Hänge hinunterstürzen müssen? Vorerst bleibt das Wetter auf alle Fälle mild und trocken. Im Bild: Marco Manser bei den Grasski-Schweizermeisterschaften vom 5./6. August 2000 in Marbachegg.
Urs Flueeler, Keystone
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Es ist nun ganze vier Wochen her, seit es im Mittelland das letzte Mal richtig geregnet hat. Und es bleibt trocken: «Bis Mitte nächste Woche wird es so weitergehen», sagt Roger Perret, Meteorologe bei Meteonews gegenüber Redaktion Tamedia.

In der Höhe ist die Luft trocken, entsprechend herrscht in den Bergen prächtige Fernsicht. In der Grundschicht hält sich hingegen der Nebel. In den nächsten Tagen bleibt uns der Hochdruckeinfluss erhalten. Die Nebelschwaden bleiben noch bis Donnerstag, danach wird es auch im Flachland sonniger.

Kein Schnee in den Bergen

«Diese lange Trockenheit ist sehr ungewöhnlich. Mit sechs bis sieben Grad über dem Durchschnitt ist es auch viel zu warm für November», sagt Perret. In St. Moritz beispielsweise wird es heute 9 Grad warm, in Zermatt klettert das Thermometer auf 10 Grad. Der Grund sind sich abwechselnde Hochs. Zu einer Hochdrucklage im November gehöre, dass es in tiefen Schichten feucht und kühl sei, deshalb der ständige Nebel.

Was für Ausflügler eine gute Nachricht ist, klingt in den Ohren der Wintersportler schlecht: Wegen des milden Herbstes musste die Saison in vielen Skiorten verschoben werden. Auf dem Davoser Jakobshorn beispielsweise wird die Saison nun sechs Tage später als vorgesehen am 25. November eingeläutet. Ob die Wintersportler dann mit Naturschnee rechnen dürfen, ist unklar. Roger Perret will sich diesbezüglich nicht auf die Äste rauslassen: «Wann der Schnee kommt, kann man jetzt noch nicht sagen.»

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