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Detonation zerstört chinesische Chemiefabrik

Schwere Explosion und Brand in einer Chemiefabrik in Südostchina: Gegen die Firma begehren Umweltaktivisten seit langem auf.

Kampf gegen die Flammen: Feuerwehrleute versuchen, den Brand in Zhangzhou zu löschen. (7. April 2015)
Kampf gegen die Flammen: Feuerwehrleute versuchen, den Brand in Zhangzhou zu löschen. (7. April 2015)
Reuters

In China sind bei einer schweren Explosion in einer Chemiefabrik 14 Menschen verletzt worden. Das Unglück in der Anlage in der südöstlichen Provinz Fujian ereignete sich am Montagabend, wie die Provinzverwaltung mitteilte. Unter den Verletzten seien auch vier Feuerwehrleute.

Aufnahmen zeigten riesige Flammen über der Fabrikanlage in der Stadt Zhangzhou. Am Dienstagmorgen hatten die 430 eingesetzten Feuerwehrleute den Brand noch immer nicht unter Kontrolle. Die Explosion war so heftig, dass die Erschütterung noch 50 Kilometer entfernt gespürt wurde.

Orange-rote Flammen: Ein Augenzeugenvideo des Brandes. (Quelle: Youku.com/qq2426988; 7. April 2015)

In der Fabrik wird die Chemikalie Paraxylol hergestellt, eine brennbare, krebserregende Flüssigkeit, die unter anderem zur Herstellung von Polyesterstoffen verwendet wird. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua gab es bereits vor 20 Monaten ein Unglück in der Fabrik.

Ihr Bau hatte zu grossen Protesten der örtlichen Bevölkerung geführt, die Gefahren für die Gesundheit fürchteten. Tausende Menschen beteiligten sich 2007 an Demonstrationen, woraufhin die Anlage statt am ursprünglich geplanten Bauort in der Küstenstadt Xiamen an ihrem jetzigen Standort errichtet wurde.

SDA/spu

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