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Der Westschweiz droht eine Dürre

Die vielen sonnigen November-Tage zeigen nun ihre Schattenseite: Der fehlende Regen sorgt für eine extreme Trockenheit in der Schweiz – im Westen bahnt sich die schlimmste Trockenphase der letzten 150 Jahre an.

Das Wetter lockt viele nach Draussen: Eine Mutter fährt mit ihrer Tochter auf dem Fahrrad durch einen Wald in Lausanne.
Das Wetter lockt viele nach Draussen: Eine Mutter fährt mit ihrer Tochter auf dem Fahrrad durch einen Wald in Lausanne.
Keystone

Die fehlenden Niederschläge im November haben zu einer schlimmen Trockenheit in der Schweiz geführt. Wie Meteo Schweiz heute mitteilte, zeigen die Flusspegel Tiefststände und das Niederschlagsdefizit in einigen Regionen beträgt fast 50 Prozent.

Der Vergleich der Niederschlagsmengen von Januar bis Oktober 2011 zeigt eine der schlimmsten Trockenheiten der vergangenen 150 Jahre, weist Meteo Schweiz nach. Auch wenn die Trockenperiode nicht an jene von 1921 heranreicht, landet sie doch in gewissen Regionen auf dem zweiten Platz, etwa in Cossonay VD, Payerne VD und Siders VS.

Keine Hoffnung auf Regen

Der verregnete Juli konnte das Defizit des Frühjahrs nicht ausgleichen. Besonders trocken ist es aktuell in weiten Teilen der Westschweiz sowie im Norden und im Zentrum des Mittellands. In Graubünden liegen die Niederschläge im langjährigen Mittel, Bad Ragaz SG hatte sogar etwas Regenüberschuss.

Hoffnung auf Niederschlag gibt es derzeit wenig. Die Meteorologen rechnen bis Monatsende weiterhin mit stabilem Hochdruckeinfluss und damit nicht mit nennenswerten Niederschlägen. Gemäss Meteo Schweiz könnte sich das Niederschlagsdefizit so weiterhin verstärken.

SDA/wid

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