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Der Stoos bekommt die steilste Standseilbahn der Welt

Die Sportbahnen Schwyz-Stoos-Fronalpstock (SSSF) planen die steilste Standseilbahn der Welt. Die Goldauer Firma Garaventa wird die Bahn mit einer Steigung von 110 Prozent konstruieren.

Nun ist klar, wer die steilste Standseilbahn der Welt bauen wird. Der Verwaltungsrat der Sportbahnen Schwyz-Stoos-Fronalpstock (SSSF) hat sich für den Vorschlag des Goldauer Unternehmens Garaventa entschieden.

Im Dezember 2013 soll die neue Standseilbahn die heutige Stoosbahn ersetzen. Die neue Bahn wird von der Talstation im hinteren Schlattli eine Strecke von 1800 Meter hinauf bis zur Bergstation beim Hotel Klingenstock auf dem Stoos zurücklegen.

Zylinderförmige Personenabteile

Laut Ueli Sutter, Projektleiter der Firma Garaventa, besteht die neue Standseilbahn aus zwei Wagen mit einem Fassungsvermögen für je 136 Personen berg- und talwärts. Jeder der beiden Wagen wird über vier zylinderförmige Personenabteile verfügen, die sich drehend gelagert ständig waagrecht halten.

Rund 40 Millionen Franken soll der Bau der neuen Standseilbahn kosten. Dafür ist die Innerschweiz um eine Attraktion reicher. «Mit einer Steigung von 110 Prozent ist die geplante Stoosbahn die steilste Standseilbahn dieser Art weltweit», sagt Sutter. Die Bahn fahre im Dorf bei 0 Prozent Steigung los und gehe dann relativ schnell in die Höhe. Die maximale Steigung von 110 Prozent liegt auf der unteren Streckenhälfte und ist etwa 300 Meter lang.

10 Millionen Franken von der öffentlichen Hand

Aber nicht nur die Steigung war nach Angaben von Sutter eine Herausforderung. «Mit der neuen Bahn sollen Güter gleichzeitig mit Personen transportiert werden», erklärt er. Aus diesem Grund sei zusätzlich ein spezieller Wagen für den Gütertransport konstruiert worden.

Bis im Herbst ist die Firma Garaventa nun damit beschäftigt, die genaue Technik auszuarbeiten. Am 25. September kommt schliesslich ein Baubeitrag von fünf Millionen Franken durch die Gemeinde Morschach zur Abstimmung. Einige Monate später – am 11. März 2012 – stimmt dann der Bezirksrat Schwyz über einen Beitrag von nochmals fünf Millionen Franken ab.

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