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In der Nacht gab es bis zu 50 Zentimeter Schnee

Eine Kaltfront hat in der Schweiz den Winter eingeläutet. Die Schneefallgrenze sank teilweise bis in die Niederungen. Gotthard- und Klausenpass wurden für den Winter geschlossen.

In der Nacht auf Montag fiel in Einsiedeln der erste Schnee. (5. November 2017) Bild: Leser-Reporterin
In der Nacht auf Montag fiel in Einsiedeln der erste Schnee. (5. November 2017) Bild: Leser-Reporterin
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In der Schweiz ist in den letzten 24 Stunden in fast allen Regionen Schnee gefallen. In den Bergen kamen stellenweise fünfzig Zentimeter Neuschnee zusammen. Im Laufe des Montags stieg die Schneefallgrenze aber wieder auf 800 Meter an.

Der Winter hat in der Nacht auf Montag zum ersten Mal seine Fühler in der Schweiz ausgestreckt: 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee fielen allein im Engadin, wie SRF Meteo am Montag berichtete. Im Glarnerland seien die Flocken auch unterhalb von 600 Metern gefallen – während es im Emmental ganz weiss war, wurde St. Gallen zumindest leicht «eingezuckert» durch den ersten Schnee.

Erster Neuschnee bringt den Winter: In der Schweiz ist in fast allen Regionen Schnee gefallen. (Video: Tamedia/SDA)

Bei Fahrten auf Berg- und Passstrassen sei eine Winterausrüstung unabdingbar, wie MeteoNews schrieb. Der Klausenpass sowie der Gotthardpass wurden für den Winter geschlossen. Dies schreibt die Urner Baudirektion am Montag auf ihrer Internetseite. Als einziger Urner Alpenpass offen ist noch der Oberalp.

Grösster Niederschlag im Süden

Die Schneemengen seien stark davon abhängig gewesen, zu welchem Zeitpunkt wie viel Niederschlag gefallen sei, so SRF Meteo: Im Jura fielen beinahe gar keine Flocken, im Süden waren dagegen die grössten Niederschlagsmengen zu verzeichnen.

Das Tessin konnte sich nach einer langen Trockenperiode ab Sonntag wieder über Regen freuen. Und dieser fiel gleich reichlich: In Stabio TI bei Chiasso waren es 109 Millimeter.

Winterliche Höhenlagen

Die Schneefallgrenze lag südlich der Alpen meist im Bereich zwischen 1100 und 1400 Metern. Im Nordtessin wurde es mit fünfzig Zentimetern Neuschnee in den Höhenlagen schon sehr winterlich.

Doch auch im Süden des Kantons fiel die weisse Pracht und sorgte für Beeinträchtigungen. Die Zahnradbahn auf den Monte-Generoso-Gipfel habe am Montag nicht starten können, weil es so stark geschneit habe, teilte die Bahnverkehrsinformation mit.

Laut SRF Meteo könnten am Montag am nördlichen Alpenkamm und im südlichen Wallis nochmals fünf bis fünfzehn Zentimeter Schnee hinzukommen – die Schneefallgrenze steigt dann allmählich wieder auf 800 Meter an.

SDA/fur

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