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Der neue Enkeltrick

Mit einer neuen Masche ist in Sissach BL eine 64-jährige Frau um rund 5000 Franken betrogen worden. Ein Mann hatte der Rentnerin vorgegaukelt, er brauche das Geld für deren Neffen in London.

Die Frau hat polnische Wurzeln – der Mann, der sich telefonisch bei ihr meldete, sprach ebenfalls polnisch und gab sich als Freund des Neffen aus, wie die Baselbieter Polizei heute mitteilte. Er erzählte der Frau, der Neffe sei wegen einer Lungenerkrankung im Spital und brauche für eine Operation dringend Geld.

Die Frau überwies wiederholt Geldbeträge. Als sie aber für eine angebliche Verlegung des Neffen in ein Spital in Frankreich nochmals Geld hinlegen sollte, wurde sie misstrauisch und erstattete Anzeige. Die Geschichte mit dem Neffen erwies sich in der Folge als erlogen.

Unbekannten niemals Geld geben

Die Polizei ruft einmal mehr zu Misstrauen gegenüber Unbekannten auf, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben. Zudem soll man sich bei finanziellen Forderungen mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen besprechen und Geld oder Wertsachen niemals Unbekannten geben. Bei Verdacht solle man sofort die Polizei verständigen.

SDA/pbe

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