Zum Hauptinhalt springen

Der Juni war doppelt so nass wie gewöhnlich

In manchen Regionen regnete es diesen Juni mehr als doppelt so viel als im langjährigen Mittel. Auch Sonnenstunden gab es zu wenige.

Der diesjährige Juni war nasser und bewölkter als normal: Ein Velofahrer in Ermatingen TG am Bodensee. (19. Juni 2016)
Der diesjährige Juni war nasser und bewölkter als normal: Ein Velofahrer in Ermatingen TG am Bodensee. (19. Juni 2016)
Walter Bieri, Keystone
Am letzten Juniwochenende zogen nochmals heftige Gewitter über die Schweiz. Wie hier in Trasadingen SH standen vielerorts die Strassen unter Wasser.
Am letzten Juniwochenende zogen nochmals heftige Gewitter über die Schweiz. Wie hier in Trasadingen SH standen vielerorts die Strassen unter Wasser.
Leserreporter
Aus Einsiedeln stammt dieses Bild einer überfluteten Strasse.
Aus Einsiedeln stammt dieses Bild einer überfluteten Strasse.
Leserreporter
1 / 20

Der Juni 2016 war verregnet und düster. Örtlich sei mehr als das Doppelte der normalen Juniniederschläge gefallen, meldet MeteoNews. Nur in Teilen des Wallis sei es zu trocken gewesen.

Starke Regenfälle hatten während des ganzen Monats vielerorts für überschwemmte Strassen und Murgänge gesorgt. In Gebieten am Rhein und am Bodensee herrschte mehrere Tage lang grosse Hochwassergefahr. Am 20. Juni lag der Pegel des Bodensees nur fünf Zentimeter unter der höchsten Gefahrenstufe 5 für Hochwasser, ausgegeben vom Bundesamt für Umwelt. In vielen Seegemeinden standen Strassen, Quais und Hafenanlagen unter Wasser.

Am letzten Juniwochenende gewitterte es noch einmal heftig. In Interlaken fielen innert kürzester Zeit 66,1 Milimeter Regen. Im Muotathal SZ wurde ein Mann von einer Flutwelle aus seinem Auto gerissen. Zum Teil wurden Strassen verschüttet, vielerorts gab es Starkregen und auch Hagel. Innerhalb von drei Tagen wurden über 100'000 Blitze registriert, davon schlugen über 70'000 ein.

Auch Sonnenstunden waren in diesem Juni unterdurchschnittlich wenige zu verzeichnen. Die Meteorologen hätten verbreitet ein Sonnendefizit registriert. Die Temperaturen lagen dafür ziemlich genau in der Norm.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch