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«Den Marathon-Spirit kann man nicht so einfach zerstören»

Wenige Tage nach Boston steht London auf dem Marathonplan. 48'323 Läufer haben sich angemeldet. Adrian Leek arbeitet für Adidas, den Sponsor beider Anlässe. Er spricht über die Folgen des Bombenanschlags.

Die Londoner Polizei hat bereits fünf Tage vor dem Marathon Schilder aufgestellt. Sie kündigt damit erhöhte Präsenz an und behält sich vor, verdächtige Personen zu durchsuchen. Nach dem Bombenanschlag in Boston wird das Sicherheitsdispositiv des Londoner Laufs überprüft.
Die Londoner Polizei hat bereits fünf Tage vor dem Marathon Schilder aufgestellt. Sie kündigt damit erhöhte Präsenz an und behält sich vor, verdächtige Personen zu durchsuchen. Nach dem Bombenanschlag in Boston wird das Sicherheitsdispositiv des Londoner Laufs überprüft.
AP Photo/Sang Tan
Für den Marathon in der britischen Hauptstadt haben sich 48'323 Läufer angemeldet. Die Strecke führt am Buckingham Palast mit dem Queen Victoria Memorial vorbei. (Bild der Austragung 2012)
Für den Marathon in der britischen Hauptstadt haben sich 48'323 Läufer angemeldet. Die Strecke führt am Buckingham Palast mit dem Queen Victoria Memorial vorbei. (Bild der Austragung 2012)
EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA
Den Abschluss macht traditionellerweise der New-York-Marathon. Er musste 2012 wegen Sturm Sandy abgesagt werden.
Den Abschluss macht traditionellerweise der New-York-Marathon. Er musste 2012 wegen Sturm Sandy abgesagt werden.
EPA/ANDREW GOMBERT
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Adrian Leek, die Bilder des Bombenanschlags am Boston-Marathon zeigen nicht nur schockierte und verletzte Menschen. Das Logo von Adidas ist ebenfalls überall präsent. Was bedeutet diese Tragödie für einen Sportartikelhersteller?

Unsere Partnerschaft mit Boston dauert bereits 25 Jahre. Mit dem Anlass verbinden uns bei weitem nicht nur Verträge, es sind enge persönliche Beziehungen und Freundschaften entstanden. Wir sind zutiefst betroffen. Es geht im Moment aber nicht um Adidas, sondern um die Hinterbliebenen der Opfer und die Verletzten, und es geht um die Läufergemeinschaft. Wir müssen jetzt zusammenstehen und den Verantwortlichen entgegentreten – wer auch immer das sein mag.

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