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«Das Verhalten einiger Fans ist inakzeptabel»

Zur grossen Eskalation kam es bei den Fanmärschen vor dem Cupspiel nicht, doch ganz friedlich blieb es auch nicht. Der Berner Polizeidirektor wirft den Fans vor, sich nicht an die Abmachungen gehalten zu haben.

Der Stadtberner Polizeidirektor Reto Nause zieht nach dem Cupfinal in Bern zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich eine wie er selber schreibt «äusserst kritische Bilanz». Nause kreidet den Fans an, sich nicht an die Abmachungen gehalten zu haben.

«Die Eigenverantwortung und Selbstkontrolle der Fans haben nicht wirklich funktioniert. So wurde entgegen den Abmachungen von den vereinbarten Routen abgewichen. Das gewalttätige Verhalten einzelner Fans sowie die Sachbeschädigungen sind schlicht inakzeptabel», wird Nause in einem Communique wörtlich zitiert.

Zahlreiche Vandalenakte

Zwar hätten die Einsatzkräfte eine Konfrontation der Fangruppen in der Innenstadt vor Anpfiff des Spiels verhindern können. Entlang der Marschrouten sei es jedoch zu zahlreichen Vandalenakten und Pöbeleien gekommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Militante Fangruppen hätten zudem mehrfach gezielt die gewalttätige Auseinandersetzung mit Einsatzkräften und gegnerischen Fans gesucht. Eine abschliessende Schadensbilanz liegt noch nicht vor.

Generell sei die Belastung für die Bevölkerung durch die Fanmärsche nach wie vor zu hoch, meint Nause. Wie die Anreise der Fans im kommenden Jahr erfolgen soll und wie es mit der Bewilligung des Cupfinals in Bern weitergeht, werde der Gemeinderat der Stadt Bern nach einem Cup-Debriefing mit dem Schweizerischen Fussballverband und den Klubs entscheiden.

SDA/mw

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