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Chef der Neuenburger Kriminalpolizei ist gestorben

Olivier Guéniat ist in Fresens NE tot aufgefunden worden. Die Behörden schliessen Dritteinwirkung aus.

Experte: Olivier Guéniat anlässlich einer Medienorientierung im Januar dieses Jahres. (17. Januar 2017)
Experte: Olivier Guéniat anlässlich einer Medienorientierung im Januar dieses Jahres. (17. Januar 2017)
Léo Duperrex, Keystone

Der Chef der Neuenburger Kriminalpolizei und Experte in der Betäubungsmittelbekämpfung, Olivier Guéniat, ist am Montag tot an seinem Wohnort in Fresens NE aufgefunden worden. Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft gehen von einem Suizid aus.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Todesursache und die genauen Umstände des Hinschieds zu ermitteln, wie Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei mitteilten. Allerdings scheine eine Dritteinwirkung ausgeschlossen, sodass im Moment von einem Suizid ausgegangen werde.

Für Cannabis im privaten Raum

Der Todesfall habe das Polizeikorps und die Strafverfolgungsbehörden erschüttert, heisst es in der Mitteilung vom Montag. Guéniat hatte sich als polizeilicher Experte für den Kampf gegen den Drogenhandel über sein Korps hinaus einen Namen gemacht. Der 50-Jährige habe viel Sympathie und Bewunderung genossen, teilten die Behörden mit.

Der gebürtige Jurassier veröffentlichte etliche Artikel zur Drogenbekämpfung sowie Analysen zur Jugendkriminalität. Dabei blieb er jedoch pragmatisch – so sprach er sich etwa für den legalen Konsum von Cannabis im privaten Rahmen aus.

Verschiedene Weggefährten und Institutionen haben sich am Montag auch per Twitter zum unerwarteten Tod Guéniats geäussert – unter anderen die jurassische Polizei und die Universität Neuenburg.

(SDA)

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