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Chávez' Getwitter bringt 200 Jobs

Da Venezuelas Präsident Hugo Chávez beim Kurznachrichtendienst auf breite Resonanz trifft, muss sich nun eine Heerschar Staatsangestellte um die Nachbearbeitung kümmern.

Ausserdem solle die Stelle mit Staatsgeldern ausgestattet werden, um die von der Twitter-Gemeinde beanstandeten Missstände, etwa im Gesundheitswesen oder beim Wohnungsbau, zu beheben, sagte Chávez am Sonntagabend (Ortszeit) während einer im Fernsehen übertragenen Kabinettssitzung in Caracas. Der linksgerichtete Staatschef hatte im April sein Twitter-Konto unter dem Namen chavezcandanga eröffnet. Mit mittlerweile schätzungsweise 248'000 Abonnenten ist es schnell das meistgenutzte Angebot in dem südamerikanischen Land geworden.

Chávez bat um Verständnis, wenn er mal längere Zeit nichts über Twitter von sich hören lasse. «Manchmal vergehen Stunden, in denen ich nicht twittere, denn wenn ich in Meetings bin, wie kann ich da twittern?», sagte der Präsident vor seinem Kabinett. Schliesslich habe er «viel Arbeit zu erledigen».

AFP/cpm

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