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«Céline war eine draufgängerische junge Frau»

Über zwei Stunden dauert das Plädoyer des Staatsanwaltes: Er erklärt, warum der Angeklagte über den Verbleib der Waffe schweigt und bezeichnet den Mord an Céline Franck als «bewusst und gewollt».

Für die Klassenkameraden von Céline Franck ist der Fall klar: «Er ist psychisch gestört», sagt eine der jungen Frauen. Die Erklärung des Angeklagten, es habe sich um einen Unfall gehandelt, nehmen die jungen Leute ihm nicht ab: «Da gibt es zu viele Widersprüche und merkwürdige Zufälle.»

Ähnlich sieht das auch der Staatsanwalt: Der mutmassliche Mörder der 16-jährigen Gymnasiastin soll für 20 Jahre hinter Gitter, wenn das Gericht seinem Antrag folgt. Auch die Gerichts- und Untersuchungskosten in Höhe von fast 86'000 Franken soll der 24-Jährige übernehmen: «Der Schuss in den Kopf war bewusst und gewollt.» Ein Urteil wird frühestens am Donnerstag erwartet.

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