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Brand wütete in Glasgows berühmter Kunsthochschule

Bei einem Feuer sind Teile der Kunsthochschule Glasgow beschädigt worden. Sämtliche Menschen im Jugendstilhaus konnten in Sicherheit gebracht werden. Schlecht steht es um Arbeiten von Studierenden.

Das Feuer brach nach der Explosion eines Projektors aus: Feuerwehrmann während den Löscharbeiten an der Kusthochschule Glasgow.
Das Feuer brach nach der Explosion eines Projektors aus: Feuerwehrmann während den Löscharbeiten an der Kusthochschule Glasgow.
AFP

Bei einem Grossbrand ist das historische Gebäude der Kunsthochschule im schottischen Glasgow beschädigt worden. Alle Studenten und Dozenten der Glasgow School of Art seien in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit.

Die Feuerwehr brachte die Flammen nach eigenen Angaben unter Kontrolle. Die Struktur des Gebäudes könne voraussichtlich zu 90 Prozent erhalten werden, teilten die Einsatzkräfte mit. Die Einrichtung sei zu 70 Prozent gerettet worden. Das Feuer sei nach der Explosion eines Projektors im Untergeschoss ausgebrochen, sagte ein Augenzeuge der BBC. Offizielle Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor.

Werke von Studenten verbrannt

Das im Jugendstil gehaltene Sandsteingebäude wurde vom Architekten Charles Rennie Mackintosh entworfen und 1909 fertiggestellt. Bei einer Umfrage des königlichen Instituts britischer Architekten RIBA wurde das Wahrzeichen Glasgows 2009 zum besten britischen Bauwerk der vergangenen 175 Jahre gewählt.

RIBA-Präsident Stephen Hodder bezeichnete das Feuer denn auch als «eine internationale Tragödie.»

Viele Studenten an der Kunsthochschule hatten ihre Werke als Teil der Notenbewertung zum Jahresabschluss im Gebäude aufgestellt, bevor das Feuer ausbrach. «Das waren Werke, die über drei oder vier Jahre entstanden. Alle heulen jetzt», sagte der Vizepräsident der Studentenvertretung, Alex Misick.

SDA/kpn

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