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Bootsfahrer im Bodensee vermisst

In der Nacht auf heute ist ein Mann in den Fluten des Sees verschwunden. Polizisten aus drei Ländern suchen seit Stunden nach ihm.

Mit Booten und Helikopter: Polizei sucht nach dem Vermissten.
Mit Booten und Helikopter: Polizei sucht nach dem Vermissten.
Keystone

Polizei und Seerettungsdienst haben am Montag am Bodensee bei Staad erfolglos nach einem vermissten 49-jährigen Bootsführer gesucht. Der Mann war am Sonntagabend während eines Gewitters von Bord seiner Yacht gefallen. Die Suche wird am Dienstag fortgesetzt.

Etwa 20 Polizisten und Seeretter standen am Montag während sieben Stunden im Einsatz, wie Polizeisprecher Hanspeter Krüsi sagte. Gesucht wurde mit Booten auf dem See und zu Fuss am Ufer. Zudem kam zwischen Staad und Altenrhein ein Helikopter zum Einsatz.

Der Vermisste war am Sonntag zusammen mit seiner Freundin mit seiner Motoryacht auf den See gefahren. Auf der Rückfahrt nach Staad, während eines Gewitters, fiel der 49-Jährige vom Boot. Er wollte eine vom Wind weggewehte Sitzmatte aus dem Wasser fischen.

Nächtliche Suchaktion

Seine Freundin versuchte ihn erfolglos ins Boot zurückzuziehen. Der Mann verschwand in der Dunkelheit. Die Yacht befand sich zu diesem Zeitpunkt mehrere hundert Meter vom Schweizer Ufer entfernt. Die Frau setzte einen Notruf ab, und der Seerettungsdienst Rorschach rückte mit zwei Schiffen aus.

Später beteiligten sich 15 Schiffe und 50 Personen an der Suchaktion. Nach vier Stunden wurde die Suche bis zum Morgen unterbrochen. Die Freundin des Vermissten wurde von einem Care-Team betreut.

Am Hafen in Staad versammelten sich am Montag Bekannte des vermissten Bootsführers. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an.

SDA/oku

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