Bodenfrost erreicht fast alle Landesteile

Die minimalen Temperaturen lagen noch tiefer als letzte Nacht. Sogar das Südtessin war vom Frost betroffen.

Die Familie Bär aus dem thurgauischen Opfershofen schützt ihre Niederstamm-Kirschbäume mit Frostkerzen vor der Kälte. Video: SDA

Die Schweiz hat eine weitere Frostnacht erlebt. Die vergangene Nacht war über weite Strecken klar und der Wind schwach, die Wärme wurde so in den Weltraum abgestrahlt, berichtet Meteonews. Das Resultat ist ein für den Mai ungewöhnlich kalter Morgen mit Boden- und Hüttenfrost.

Im Vergleich zu gestern lagen die tiefsten Temperaturen teilweise sogar noch etwas tiefer, vor allem aber waren praktisch alle Landesteile betroffen. Selbst in Stabio im Südtessin gab es am Dienstagmorgen leichten Bodenfrost. Die drei einzigen Stationen, die keinen registrierten, sind Locarno-Monti, Locarno-Magadino und Lugano.

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In einer klaren Nacht kühlt sich die Luft vom Boden her ab, weshalb die Temperaturen in wenigen Zentimetern Höhe deutlich unter jenen in zwei Metern Höhe liegen, schreibt Meteonews. Den zweiten Wert bezeichnen Meteorologen als Hüttenfrost. Der Name stammt laut SRF Meteo aus der Zeit, als die Temperatur zwei Meter über Boden noch in Wetterhütten gemessen wurde.

Video: Frostkerzen gegen die Kälte

Wie Landwirt Andres Wegmann 2017 seine Pflanzen gegen den Frost schützte. Video: Mario von Ow

Die beiden nachfolgenden Listen zeigen die auf zwei Metern Höhe gemessene Temperatur links und die fünf Zentimeter über Boden registrierte Bodentemperatur rechts:

oli

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