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Bertarelli-Boot hält Briten in Atem

Zwei Jahre lang haben Arbeiter an der Vava II gebaut. Nun schipperte die grösste Motorjacht der britischen Geschichte erstmals durch die See am Ufer des Ärmelkanals – zum Stolz ihrer Erbauer.

Erste Ausfahrt: Ein Schnappschuss von der Motorjacht.
Erste Ausfahrt: Ein Schnappschuss von der Motorjacht.
www.thisisdevon.co.uk

Details über die Ausstattung des 96 Meter langen «Boots» für das Ehepaar Ernesto und Kirsty Bertarelli wurden sorgfältig geheim gehalten. Die britische Presse will gleichwohl einiges über das Motorschiff herausgefunden haben. Zum Beispiel, dass es sechs Decks habe, vier Beiboote, um Personen an und von Bord zu bringen, und einen Pool mit einstellbarer Wassertiefe.

Die Zeitung «Daily Mail» und weitere Medien berichten zudem, dass die Kabinen für die Gäste «opulent» ausgestattet seien. Weitere Details über die Arbeit des Innenausstatters Remi Tessier sind bislang nicht nach aussen gedrungen. Die Bootshülle besteht aus Stahl, der Überbau aus Aluminium, wie auf der Webseite Superyachts.com zu erfahren ist, während das Deckmaterial wertvolles Teakholz ist.

Ein Vorzeige-Projekt für die britische Region

Laut den Berichten sehen die Erbauer die gewaltige Jacht nicht nur mit Stolz, sondern auch als möglichen Wirtschaftsfaktor. Der Managing Director des Herstellers Devonport Yachts, der im Februar 2010 von Pendennis Shipyard übernommen worden war, preist sie jedenfalls auch als Beleg für die Fertigkeiten der Bootsbauer in der Region im Südwesten des Landes.

Laut den Berichten soll der Preis der Vava II bei über 100 Millionen Euro liegen. Sie ist die Nachfolgerin des Bertarelli-Motorboots Vava, das mit einer Länge von 47,30 Metern bereits kein bescheidenes Gefährt ist. Konstruiert und gestaltet vom niederländischen Büro De Voogt Naval Architects, hat das Boot mit Dieselantrieb Platz für 13 Gäste und eine 11-köpfige Crew. Es war im Jahr 1996 fertiggestellt worden.

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