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Bereits zwölf Tote wegen Schnee in Japan

Japan hat derzeit mit den stärksten Schneefällen seit 45 Jahren zu kämpfen. In Kawasaki westlich von Tokio kollidierten zwei Züge, weil die Bremsen versagten.

Schneebedeckt: Lastwagen auf einer Strasse in Karuizawa. (16. Februar 2014)
Schneebedeckt: Lastwagen auf einer Strasse in Karuizawa. (16. Februar 2014)
Kyodo, Reuters
Schnee schaufeln auf Japanisch: Ein Mann in Yokohama räumt Matsch weg. (15. Februar 2014)
Schnee schaufeln auf Japanisch: Ein Mann in Yokohama räumt Matsch weg. (15. Februar 2014)
AP Photo/Shuji Kajiyama, Keystone
Auch in anderen Landesteilen meldeten die Behörden neue Rekordschneefälle: Eine Strasse in Yokohama. (15. Februar 2014)
Auch in anderen Landesteilen meldeten die Behörden neue Rekordschneefälle: Eine Strasse in Yokohama. (15. Februar 2014)
AP Photo/Koji Sasahara
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In Tokio und anderen östlichen Landesteilen Japans sind am Wochenende zwölf Menschen infolge heftiger Schneefälle ums Leben gekommen. Mehrere Hunderttausend Haushalte waren ohne Strom. Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen, zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden.

Japans grösste Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) teilte mit, allein am Samstag hätten 338 Inlands- und 12 internationale Flüge nicht abgefertigt werden können. Japan hat derzeit mit den stärksten Schneefällen seit 45 Jahren zu kämpfen. In Kawasaki westlich von Tokio kollidierten zwei Züge, weil die Bremsen infolge des Schnees versagten. 19 Zuginsassen wurden verletzt.

Über ein Meter Schnee

Drei Menschen starben unter eingestürzten Dächern, wie Medien meldeten. Die Hauptstadt Tokio wurde wie schon vor einer Woche mit einer bis zu fast 30 Zentimeter dicken Schneedecke überzogen, einer der heftigsten Niederschläge seit Jahrzehnten.

Auch in anderen Landesteilen meldeten die Behörden Rekordschneefälle, darunter in der Provinz Yamanashi, wo sich der Schnee bis zu 114 Zentimeter hoch auftürmte.

In Fukushima, wo das beim Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 zerstörte Atomkraftwerk liegt, ging mehr als ein halber Meter Schnee nieder. Autobahnen wurden gesperrt, der Bahn- und Flugbetrieb wurde teils stark beeinträchtigt.

Bei den schwersten Schneestürmen seit Jahrzehnten waren erst am vergangenen Wochenende sieben Menschen gestorben und etwa 1000 verletzt worden.

SDA/mw

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