Zum Hauptinhalt springen

Basler Messerstecher in Italien gefasst

Der mutmassliche Gewalttäter, der am frühen Sonntagmorgen in Basel zwei Männer niedergestochen hatte, konnte in Italien gefasst werden. Auf seiner Flucht verletzte er sieben Personen.

Im Fall der Messerstecherei in einer Wohnung an der Missionsstrasse von Sonntagnachtkonnte der mutmassliche Täter festgenommen werden. Auf Grund von Hinweisen leitete die Basler Staatsanwaltschaft gegen den verdächtigten 20-jährigen Schweizer mit Migrationshintergrund eine internationale Fahndung ein. Denn es wurde befürchtet, der 20-Jährige könnte versuchen, per Auto in die Türkei zu fliehen, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

In der Tat versuchte sich der Verdächtige im Auto abzusetzen: Er verursachte auf seiner Fahrt in Italien mit seinem Auto eine Kollision. Als ihn die Polizei anhalten wollte, rammte er das Polizeifahrzeug und raste davon. Auf der weiteren halsbrecherischen Flucht überfuhr er später einen Velofahrer und einen Fussgänger. In Triest konnte der Mann schliesslich festgenommen werden.

Italienische Behörde klärt Delikte

Diese Delikte werden durch die italienischen Justizbehörden geklärt. Die Basler Staatsanwaltschaft beantragt die Auslieferung des Mannes aus Italien für die in der Schweiz begangenen Delikte. Hier droht dem 20-Jährigen ein Verfahren wegen Verdachts der versuchten vorsätzlichen Tötung und der schweren Körperverletzung. Das Motiv der Tat ist noch nicht geklärt und Gegenstand von Ermittlungen.

Eines der beiden Opfer von der Missionsstrasse, ein 44-jähriger Niederländer, erlitt schwere Verletzungen und ist nach wie vor hospitalisiert. Das zweite Opfer, ein 28-jähriger Landsmann, wurde mittelschwer verletzt und kann voraussichtlich noch heute Montag das Spital verlassen können, schreibt die Basler Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch