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Bald wird es nass

Die Temperaturen knackten dank dem Föhn die 20 Grad-Grenze. In den kommenden Tagen kühlt sich das Wetter ab und es kann stark regnen. In einzelnen Regionen ist mit Überflutungen und Erdrutschen zu rechnen.

Der Regen dürfte den Wanderern bald ein Strich durch die Rechnung machen: Ein Paar macht Rast im Bündner Oberland. (2. November 2011)
Der Regen dürfte den Wanderern bald ein Strich durch die Rechnung machen: Ein Paar macht Rast im Bündner Oberland. (2. November 2011)
Keystone

In den letzten Tagen war es wegen dem Föhn in den Alpentälern bis 23 Grad warm. Spitzenreiter war Altdorf mit 23,1 Grad. Gemäss Roger Perret, Meteorologe von Meteonews, könnten die Maximaltemperaturen heute noch etwa 1 bis 2 Grad höher liegen.

Zu richtigen Orkanböen kam es gestern Nacht in den Bergen: «Auf dem Titlis gab es Windspitzen bis 102 km/h, auf dem Gotthard sogar bis zu 139 km/h», sagt Felix Baum, Meteorologe von Meteonews gegenüber Redaktion Tamedia. Das Mittelland spürte davon allerdings wenig: «Nur in St. Gallen wehte leichter Föhn.» Diesbezüglich seien die Maximalwerte erreicht.

Am Sonntag wird der Föhn dann langsam schwächer, und die Temperaturen sind leicht tiefer.

Dauerregen im Tessin

Im Süden regnet es seit gestern Nachmittag anhaltend und kräftig. «Für heute muss mit weiterhin starken Regenfällen gerechnet werden, vor allem im Südtessin», sagt Felix Baum.

Bis etwa Sonntagvormittag geht es mit dem Niederschlag so weiter. Am meisten regnen dürfte es dabei zwischen dem Simplongebiet und dem Maggiatal. Die Schneefallgrenze liegt je nach Intensität des Niederschlags auf etwa 1700 bis 2500 Metern. Somit gelangt ein Grossteil der Niederschläge direkt in den Abfluss. Es ist somit zumindest lokal mit Überflutungen oder Erdrutschen zu rechnen.

Nicht nur im Süden ist es nass: «Im Norden ist im Rheinwald, in der oberen Surselva, im Gotthardgebiet und im östlichen Berner Oberland mit Regen zu rechnen», sagt Baum. Allerdings in geringerer Intensität als im Tessin.

Niederschlagsmengen von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter sind zudem von Aostatal über das Piemont bis Ligurien zu erwarten. Hier muss ebenfalls mit Überschwemmungen und Murgängen gerechnet werden.

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