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Bärenmann Mischa ist sterilisiert

Im Berner Tierpark Dählhölzli wird es in naher Zukunft keine Jungbären mehr geben.

Minimalinvasiver Eingriff: Das Bärenmännchen Mischa aus dem Tierpark Dählhölzli auf dem OP-Tisch.
Minimalinvasiver Eingriff: Das Bärenmännchen Mischa aus dem Tierpark Dählhölzli auf dem OP-Tisch.
zvg/Tierpark Dählhölzli
Bereits Anfang Januar 2014 war beschlossen worden, dass Mischa, wie Braunbär Finn im Bärenpark, sterilisiert werden soll.
Bereits Anfang Januar 2014 war beschlossen worden, dass Mischa, wie Braunbär Finn im Bärenpark, sterilisiert werden soll.
zvg/Tierpark Dählhölzli
Mischa und die Bärin Mascha sind als russisches Staatsgeschenk 2009 nach Bern gekommen.
Mischa und die Bärin Mascha sind als russisches Staatsgeschenk 2009 nach Bern gekommen.
zvg/Tierpark Dählhölzli
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Am Samstag war es soweit: Das Bärenmännchen Mischa aus dem Berner Tierpark Dählhölzli wurde am frühen Morgen von einem Zürcher Narkose-Team anästhesiert und auf einer Plane auf den vom Tierpark-Team angefertigten Operationstisch getragen. Anschliessend erfolgte die Sterilisation durch ein deutsches Chirurgenteam. Die beiden Teams seien ausgesucht und vom Berner Zootierarztes Willi Häfeli geleitet worden.

Operation mit «Schlüsselloch-Technik»

Bei der Operation sei die minimalinvasive «Schlüsselloch-Technik» angewendet worden, bei der Optik und Zangen durch kleine Hautschnitte eingeführt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Nach einer Stunde sei der Eingriff beendet gewesen und Mischa wurde in seine Stallbox gebracht, wo er aufwachen konnte. Bereits am Sonntagmorgen seien die beiden Bären wieder gemeinsam durch den Bärenwald im Dählhölzli gestreift.

Mischa tötete Bärenjunge

Mischa und seine Partnerin Mascha sind als russisches Staatsgeschenk 2009 nach Bern gekommen. Sie sind handaufgezogene Waisenbären, hatten aber nie die Möglichkeit, vollständiges Bärenverhalten zu erlernen. Der Bärenwald von Bern sei ihr Streifgebiet geworden, in dem sie sich offensichtlich wohl fühlen würden.

Im Januar 2014 hat die Bärin «Mascha» zwei Junge zur Welt gebracht. Nach elf Wochen wurde jedoch ein Jungbär vom Bärenvater getötet, den zweiten verletzteer kurz darauf so schwer, dass er eingeschläfert werden musste.

Bereits im Januar war beschlossen worden, dass der männliche Bär, wie der Braunbär Finn im Bärenpark – auch dort erhielten die Bären die Chance zumindest einmal Jungtiere aufzuziehen – anschliessend sterilisiert würde.

pd/mas

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