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Armee sperrte Aare – panikartige Szenen

Am heissesten Tag des Jahres sperrte die Armee die Aare. Dabei wurden mehrere Personen in ihren Gummibooten verletzt. Die Öffentlichkeit wurde im Voraus nicht über die Übung informiert.

Bei dieser Übersetzstelle kam es am Dienstag zu einem Unfall. Am Mittwochmorgen bauten die Soldaten die provisorische Brücke wieder ab.
Bei dieser Übersetzstelle kam es am Dienstag zu einem Unfall. Am Mittwochmorgen bauten die Soldaten die provisorische Brücke wieder ab.
Marco Zysset

Wie TeleBärn publik machte, kam es in Jaberg zu einem Zwischenfall mit Aarebötlern. Der TV-Sender berichtete von panikartigen Szenen, weil Soldaten oberhalb von Jaberg Bootsfahrern befahlen, sofort auszuwassern. Menschen hätten geschrien und um ihr Leben gefürchtet.

Laut Heeressprecher Daniel Reist waren gestern und vorgestern Soldaten des Katastrophenhilfebataillons 1 in Jaberg im Einsatz. Eine Kompanie hatte den Auftrag, an der Übersetzstelle in Jaberg übungshalber eine Brücke zu bauen. «Der Kompaniekommandant hat die Übersetzstelle ordnungsgemäss reserviert und den Einsatz angemeldet», sagt Reist. Er versichert ferner: «Die Soldaten haben vorschriftsgemäss Signale aufgestellt, die auf das Hindernis hinwiesen und die Bootsfahrer auf der Aare zum Auswassern aufforderten.»

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