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Armee fliegt tonnenweise Heu ins Tessin

Wegen der Lawinengefahr sind einzelne Bergdörfer von der Umwelt abgeschnitten. Die Armee unterstützt die Bauern mit Versorgungsflügen.

Schnee bis über den Kopf hinaus: Ein Mann räumt den Zugang zum tief eingeschneiten Haus in Maloja. (6. Februar 2014)
Schnee bis über den Kopf hinaus: Ein Mann räumt den Zugang zum tief eingeschneiten Haus in Maloja. (6. Februar 2014)
Arno Balzarini, Keystone
Wintermärchen zwischen Bäumen und Loipen: Spaziergang im Schnee von Maloja. (6. Februar 2014)
Wintermärchen zwischen Bäumen und Loipen: Spaziergang im Schnee von Maloja. (6. Februar 2014)
Arno Balzarini, Keystone
Die Lawinengefahr ist hoch (Stufe vier auf der fünfstufigen Skala). Blick auf die schneebedeckte Kirch San Giorgio in Prato Leventina.
Die Lawinengefahr ist hoch (Stufe vier auf der fünfstufigen Skala). Blick auf die schneebedeckte Kirch San Giorgio in Prato Leventina.
Keystone
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Zwei Armeehelikopter brachten 16 Tonnen Heu für das Vieh nach Sant'Antonio im Val di Peccia. Im Südkanton seien wegen des vielen Schnees und der damit verbundenen Lawinengefahr einzelne Täler von der Umwelt abgeschnitten, hiess es in der Mitteilung des Verteidigungsdepartements. Weil ungewiss ist, wie sich die Lage in anderen Tessiner Tälern entwickelt, werden drei Helikopter für weitere Versorgungsflüge bereitgehalten.

Im gesamten Alpengebiet herrschte am Donnerstagabend erhebliche Lawinengefahr. Das entspricht der dritten von fünf Gefahrenstufen, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) auf seiner Webseite mitteilt. In Teilen des Nordtessins fiel in den letzten drei Tagen bis zu einem halben Meter Neuschnee.

Gemäss der Verkehrsinformation des Touring-Clubs Schweiz (TCS) war am Donnerstag die Zufahrt zum Val Bavona ab Cavergno gesperrt. Gleiches gilt für die Zufahrt ins Val di Peccia sowie für das Val Lavizzara.

SDA/sly

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