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Angriff auf «Kassensturz»-Reporter

Mitarbeitende einer Möbelfirma wollten die Recherchen der SRF-Verbrauchersendung verhindern – mit rabiaten Mitteln.

Bei den Dreharbeiten zur neusten Ausgabe der SRF-Sendung «Kassensturz» kam es zu einem Vorfall. Zwei Männer behinderten den Dreh der Journalisten vor dem Showroom des Möbelherstellers Nativo in Regensdorf.

Laut «Kassensturz» versuchte einer der beiden Männer, die Kamera an sich zu reissen, während der andere dem Reporter die Unterlagen aus der Hand schlug. Bei einem der Angreifer soll es sich um den Geschäftsführer der Möbelfirma gehandelt haben. Die Männer seien aggressiv zur Sache gegangen, heisst es weiter. Die Polizei habe die Situation schliesslich entschärfen können.

Keine Ware trotz Vorauszahlung

Im Vorfeld hatten sich verschiedene Kunden bei «Kassensturz» beklagt. Die Ware von Nativo würde Mängel aufweisen, auch war von einem lausigen Kundenservice die Rede. Trotz geleisteter Vorauszahlung würde der Möbelhersteller zudem oftmals keine Ware liefern.

Lieferfristen hätten sich immer wieder verschoben, das Geld aber behielt der Möbelhersteller monatelang für sich. Recherchen hätten gezeigt, dass in den letzten Jahren weitere Möbelfirmen sich dieser Masche bedient und sogar zusammengespannt hätten.

Nativo habe letztendlich mit allen Mitteln versucht, die Ausstrahlung des Berichts auch auf juristischem Weg zu verhindern – erfolglos.

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