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Amoklauf an US-College verhindert

Im US-Bundesstaat Florida nahm sich ein Amokläufer das Leben, bevor er zur Tat schreiten konnte. Vermutlich brachte die schnell angerückte Polizei den schwer bewaffneten Studenten aus dem Konzept.

Der verhinderte Amokläufer war schwer bewaffnet: Polizeichef Richard Beary zeigt ein Sturmgewehr. (18. März 2013)
Der verhinderte Amokläufer war schwer bewaffnet: Polizeichef Richard Beary zeigt ein Sturmgewehr. (18. März 2013)
Keystone

Das schnelle Eingreifen der Polizei hat in Orlando im US-Staat Florida offenbar einen Amoklauf an einem College verhindert. Ein schwer bewaffneter Student hatte dort am Montag in einem Studentenwohnheim zunächst einen Mitbewohner mit einer Waffe bedroht und dann den Feueralarm ausgelöst – wohl um die rund 500 Bewohner des Hauses ins Freie zu locken, wo er sie besser hätte erschiessen können. Als die Polizei jedoch sofort anrückte, nahm er sich mit einem Kopfschuss das Leben.

Die Beamten fanden im Zimmer des Toten zwei Schusswaffen, mehrere hundert Schuss Munition, vier selbst gebastelte Sprengsätze sowie detaillierte Aufzeichnungen zu seiner geplanten Tat. «Sein Zeitplan ist zusammengebrochen. Wir denken, die schnelle Antwort der Sicherheitskräfte hat wohl verhindert, dass er schnell in Gang kam», sagte Polizeichef Richard Beary und fügte hinzu: «Das hätte für alle ein sehr schlechter Tag werden können.»

Der 30-Jährige hätte das Wohnheim in den nächsten Wochen verlassen müssen, weil er nicht mehr an der Hochschule eingeschrieben war. Ob das der Grund für seine Planungen war, ist jedoch unklar.

dapd/chk

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