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Acht Personen mit Vergiftungen im Spital

Gleich zwei Unglücksfälle haben sich am Samstag im Kanton St. Gallen ereignet. Acht Menschen sind dabei betroffen worden.

Schweissarbeit als Ursache: Eine Garage in Steinach ist völlig niedergebrannt. (14. Mai 2016)
Schweissarbeit als Ursache: Eine Garage in Steinach ist völlig niedergebrannt. (14. Mai 2016)
www.kapo.sg.ch

Ein Brand in einem Garagenbetrieb in Steinach SG hat zwei Verletzte gefordert. die beiden Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.Der Brand war kurz nach 16 Uhr beim Schweissen am Unterboden eines Autos ausgebrochen, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Trotz des sofortigen Einsatzes eines Feuerlöschers sei es nicht gelungen, den Brand zu löschen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hätten die Flammen bereits an der Hausfassade hochgeschlagen. Die 25 Feuerwehrangehörigen hätten den Brand aber rasch löschen können. Durch das Feuer seien drei Autos stark beschädigt sowie das Inventar in Mitleidenschaft gezogen worden. Am Gebäude sei zudem Rauch- und Russschaden entstanden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf mehrere zehntausend Franken beziffert.

Rohr falsch montiert

Ein falsch montiertes Abgasrohr hat gleichentags in Oberuzwil bei sechs Hausbewohnern zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung geführt. Sie mussten vorübergehend ins Spital eingeliefert werden, konnten dieses aber noch am gleichen Tag wieder verlassen.

Die Liegenschaftsbesitzer hätten vor rund zwei Wochen ein Kunststoffrohr der Gasheizung, das bis anhin aussen an der Hausfassade angebracht gewesen sei, in die Gebäudeinnenhülle verlegen müssen, heisst es in einer Mitteilung der St. Galler Kantonspolizei.

Am Samstag hätten sich im Verlauf des Tages mehrere Hausbewohner über Kopfschmerzen beklagt und teilweise auch erbrechen müssen. Sie suchten gemäss der Mitteilung selbständig das Spital auf. Dort sei festgestellt worden, dass alle an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung litten.

Kriminaltechnischer Dienst nimmt sich der Sache an

Die Polizei sei über den Vorfall orientiert worden. Die aufgebotene Feuerwehr habe im Gebäude Messungen vorgenommen und einen Grosslüfter eingesetzt. Als Ursache für die Vergiftungen steht gemäss der Mitteilung die nicht ordnungsgemäss erfolgte Verlegung eines Kunststoffrohrs im Vordergrund. Dieses Rohr habe die Abgase von der Heizung via Wohnbereich ins Freie geleitet.

Da die Aussentemperaturen in den letzten Tagen gesunken seien, dürfte die Gasheizung erst wieder kürzlich und automatisch den Betrieb aufgenommen haben. Der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St. Gallen wurde mit der genauen Ermittlung der Ursache beauftragt.

SDA/fal

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