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Aargauer Wildschwein-Quäler gesteht Tat

Die Staatsanwaltschaft hat einen 55-jährigen Schweizer wegen Tierquälerei angeklagt. Er hatte auf einem Feld in Böttstein AG eine Bache und drei Frischlinge überfahren.

Vier Wildschweine hat der Bauer in Böttstein AG vorsätzlich mehrfach überfahren.
Vier Wildschweine hat der Bauer in Böttstein AG vorsätzlich mehrfach überfahren.
Screenshot Tele M1

Ein 55-jähriger Aargauer Bauer hat gestanden, in Böttstein AG im vergangenen Oktober absichtlich vier Wildschweine mit einem Geländefahrzeug überfahren zu haben. Die Staatsanwaltschaft klagt den Schweizer wegen mehrfacher Tierquälerei an. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Tiere absichtlich getötet zu haben.

Der 55-jährige Schweizer hatte auf einem Feld rund 20 Wildschweine gesichtet. Er habe die Tiere gezielt verfolgt und dabei drei Frischlinge so schwer verletzt, dass diese unmittelbar starben. Eine Bache erlitt ein gebrochenes Rückgrat und blieb die ganze Nacht verletzt liegen. Erst am Morgen habe sie durch einen Schuss von ihren Qualen erlöst werden können. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass weitere Wildschweine verletzt wurden.

Täter will «Blackout» erlitten haben

Der Beschuldigte hat die Tat gestanden, macht aber geltend, er habe einen «Blackout» gehabt. Er sei wütend geworden, weil Wildschweine schon mehrfach Felder beschädigt hätten. Zuvor hatte er die Tat abgestritten. Die Justizbehörden hatten den Wildschwein-Quäler bereits in der Woche nach der Tat ermittelt. Im Verlauf der gegen ihn eröffneten Strafuntersuchung legte er ein Geständnis ab.

Die geforderte Strafe wegen mehrfacher Tierquälerei wird erst am Prozess vor dem Bezirksgericht Zurzach bekanntgegeben.

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