Waldbrandgefahr - mitten im Winter

Im Süden des Tessins und im Graubünden darf im Freien kein Feuer mehr angezündet werden. Auch im Wallis ist es zu trocken.

Niederschlagsarmer Winter: Vor ein paar Tagen kam es zu einem grösseren Flurbrand im Wallis.

Niederschlagsarmer Winter: Vor ein paar Tagen kam es zu einem grösseren Flurbrand im Wallis.

(Bild: Kapo Wallis)

Weil es im Wallis seit Wochen weder ausgiebig geregnet noch geschneit hat, herrscht kurz vor Weihnachten eine erhebliche Waldbrandgefahr. Der Kanton ruft zu Vorsicht mit offenen Feuern und Feuerwerk auf. Noch schlimmer ist die Situation im Tessin und Graubünden.

Erst grössere Niederschläge, egal in welcher Form, könnten die angespannte Lage entscheidend verbessern, teilte der Kanton Wallis am Mittwoch mit. Erst vor ein paar Tagen habe ein grösserer Flurbrand auf 1700 Meter über Meer nur durch ein rasches Eingreifen der Einsatzkräfte gelöscht werden können.

Die zweite Jahreshälfte 2015 dürfte in dieser Hinsicht landesweit in die Annalen eingehen: Sie war stellenweise so trocken wie noch fast nie seit Beginn der systematischen Niederschlagsmessungen vor gut 150 Jahren.

Feuerverbot in südlichsten Regionen

Auch im Kanton Tessin und im Graubündens ist die Waldbrandgefahr erheblich - in den Gebieten Sotocceneri und Zentraltessin sowie in den südlichsten Ecken des Kantons Graubünden sogar gross. In diesen Regionen gilt ein absolutes Feuerverbot im Freien.

Der Kanton St.Gallen hat ebenfalls zum sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald und im Freien gemahnt. In den Regionen Sargans, Walensee und Gaster herrscht eine mässige Waldbrandgefahr.

ij/sda

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