Gigantische Ölverschmutzung in Kanada

Aus einer Pipeline in der kanadischen Provinz Alberta sind während über einem Jahr 28'000 Barrel Öl ausgelaufen. Das Leck wurde erst vergangene Woche entdeckt.

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In der kanadischen Provinz Alberta kämpfen Einsatzkräfte nach dem grössten Leck einer Ölpipeline seit Jahrzehnten gegen eine gigantische Ölverschmutzung. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, sind aus dem geborstenen Rohr nahe der Kleinstadt Peace River 28'000 Barrel (Fass zu 159 Liter) Öl ausgetreten und in den Boden geflossen, weitaus mehr als zunächst vermutet.

Die Lubicon-Cree-Indianer erklärten, wegen des Ölaustritts seien Kinder in der Region krank geworden. Die Kinder hätten über Übelkeit und Kopfschmerzen geklagt, hiess es am Mittwoch. Die Anwohner in der Nähe von Peace River beschweren sich seit über einem Jahr, dass von der Pipeline ein unangenehmer Geruch ausgehe.

Das Leck wurde Ende vergangener Woche entdeckt, die Pipeline wurde inzwischen geschlossen. Die Reparaturarbeiten dürften noch bis Ende der Woche andauern. Wie es zu dem Leck kam, ist bislang nicht bekannt.

dapd

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