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500 Jahre alte Kirche taucht aus Stausee auf

Eine Trockenperiode macht es möglich: Eine vor 50 Jahren in einem mexikanischen Stausee versunkene Kirche ragt wieder aus dem Wasser heraus.

Die Apostel-Santiago-Kirche tauchte vor einiger Zeit wieder aus dem Stausee auf. (16. Oktober 2015)
Die Apostel-Santiago-Kirche tauchte vor einiger Zeit wieder aus dem Stausee auf. (16. Oktober 2015)
David von Blohn, Keystone
Als der Stausee vor 50 Jahren gebaut wurde, mussten 2000 Bewohner umgesiedelt werden. (16. Oktober 2015)
Als der Stausee vor 50 Jahren gebaut wurde, mussten 2000 Bewohner umgesiedelt werden. (16. Oktober 2015)
David von Blohn, Keystone
Starke Regenfälle werden dazu führen, dass die Kirche bald wieder im Wasser versinken wird. (16. Oktober 2015)
Starke Regenfälle werden dazu führen, dass die Kirche bald wieder im Wasser versinken wird. (16. Oktober 2015)
David von Blohn, Keystone
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Vor fast 50 Jahren versank die Apostel-Santiago-Kirche in Mexiko in einem Stausee, nun ragt ein Teil des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert wieder aus dem Wasser. Eine Trockenperiode liess den Wasserpegel in den vergangenen Wochen sinken.

Die nur noch bis etwa zur Hälfte mit Wasser bedeckte Ruine im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas wurde zu einer Touristenattraktion. Die von Dominikanermönchen errichtete Kirche in dem Ort Quechula ist etwa 15 Meter hoch.

1966 fiel sie dem Bau eines Wasserkraftwerks zum Opfer. Die bis zu 2000 Bewohner, die der indigenen Gemeinschaft der Zoques angehörten, mussten damals ihr Dorf verlassen.

2002 habe die 60 Meter lange Kirche aufgrund einer Dürre sogar komplett auf dem Trockenen gestanden, erinnert sich Anwohner Juan Álvarez Díaz, der Besucher derzeit mit seinem Boot zu der Ruine fährt.

Bald könnte die Kirche aber wieder komplett untergehen, denn seit Sonntag sorgen ergiebige Regenfälle wieder für einen Anstieg des Wasserpegels.

SDA/chk

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