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45 Stunden Stau über Ostern

Am Gotthard stauten sich auch am diesjährigen Osterwochenende die Autos. Verschärft wurde die Verkehrsüberlastung durch einen Unfall im Seelisbergtunnel.

Vor dem Gotthard staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf einer Länge von bis zu elf Kilometern: Autos auf der A2 bei Quinto. (21. April 2014)
Vor dem Gotthard staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf einer Länge von bis zu elf Kilometern: Autos auf der A2 bei Quinto. (21. April 2014)
Karl Mathis, Keystone
Vom Wetter lohnte sich die Reise in den Süden nicht: Stau bei Quinto. (21. April 2014)
Vom Wetter lohnte sich die Reise in den Süden nicht: Stau bei Quinto. (21. April 2014)
Karl Mathis, Keystone
Blick auf die Autobahnbrücke bei Wassen. (17. April 2014)
Blick auf die Autobahnbrücke bei Wassen. (17. April 2014)
Sigi Tischler, Keystone
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Über Ostern hatten Ferienreisende in Richtung Süden wenig Grund zu lachen: Erst mussten sie sich am Gotthard stundenlang in Geduld üben. Endlich im Tessin angekommen, erwartete die Reisenden wenig Sonne, dafür zeitenweise aber auch Regen.

In Lugano gab es über alle vier Osterfeiertage betrachtet nur gerade sieben Stunden Sonne, wie SRF Meteo mitteilte. Mit 15 Grad am Karfreitag und knapp 17 Grad am Ostersonntag war es wenigstens zeitweise warm in der Sonnenstube der Schweiz.

Wer das Osterfest im Süden verbrachte, brauchte allerdings viel Geduld. Bereits am Dienstag wurden am Nordportal des Gotthards Stau gemeldet. Die Blechlawine staute sich laut Via Suisse zwischenzeitlich bis auf 13 Kilometer.

Staus während über 45 Stunden

Von Gründonnerstag bis Karfreitag war das grösste Nadelöhr der Schweiz in Richtung Süden fast ununterbrochen gestaut. Erst gegen Freitagabend beruhigte sich der Verkehr langsam. Insgesamt staute sich der Verkehr während 46,5 Stunden.

Bei der Rückreise am Ostermontag war dann am Gotthard erneut Warten angesagt. Erschwert wurde der Rückweg Richtung Norden zudem durch einen Auffahrunfall im Seelisbergtunnel. Beide Fahrzeuge prallten danach in die Tunnelwand und blieben quer zur Fahrbahn stehen. Eine Person erlitt Verletzungen.

Die Röhre in Richtung Luzern war rund zwei Stunden lang gesperrt und konnte dann vorerst nur einspurig wieder geöffnet werden. Der Verkehr wurde über die Axenstrasse umgeleitet.

Wechselbad der Gefühle

Obwohl wegen der späten Ostern die Chance für milde Feiertage gross war, gab es meteorologisch ein Wechselbad der Gefühle. Grund dafür war eine Kaltfront, welche die Schweiz am Karfreitag erreichte, wie SRF Meteo am Montag mitteilte.

In der Ostschweiz gingen die Temperaturen in der Folge rasant zurück. In Güttingen am Bodensee wurden abends noch 0,8 Grad gemessen. Die Schneefallgrenze sank in der Zentral- und Ostschweiz stellenweise auf 450 Meter.

Der Samstag war im Norden meist grau, aber in der Regel trocken. Einzig in Graubünden und in den Ostschweizer Bergen gab es reichlich Sonnenschein. Die Temperaturen blieben äussert bescheiden. In Bern reichte es für sieben Grad, in Zürich immerhin für neun Grad.

Besserung gab es am Ostersonntag, als das Thermometer im Wallis bis auf 19 Grad kletterte. In Basel reichte es für 18 Grad. In der ganzen Schweiz lagen die Temperaturen bei elf bis 15 Grad.

SDA/mw

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