Zum Hauptinhalt springen

36 Tote bei Stadiontragödie in Mali

Bei einem Massenansturm in einem Stadion der Hauptstadt von Mali sind mindestens 36 Menschen getötet und 70 weitere verletzt worden. Die Menschen wollten sich von einem Geistlichen segnen lassen.

Das Durcheinander ist gross: Polizisten durchsuchen den Boden nach Dokumenten, um die Toten identifizieren zu können.
Das Durcheinander ist gross: Polizisten durchsuchen den Boden nach Dokumenten, um die Toten identifizieren zu können.
Keystone

Nach Angaben von Vertretern des Innenministeriums und des Zivilschutzes stürmten die Menschen am Montagabend nach der Predigt eines berühmten Imams in den Innenraum des Stadions von Bamako, um sich anlässlich der Feiern zur Geburt des Propheten Mohammed segnen zu lassen.

Die meisten der vorwiegend weiblichen Opfer standen ganz vorne, um sich von Imam Usman Madano Haidara berühren zu lassen. Sie hofften demnach auf seine schützenden und heilenden Kräfte. Das Modibo-Keita-Stadion verfügt über 25'000 Plätze.

Im vergangenen Jahr 26 Tote

Bereits im vergangenen Jahr waren in dem westafrikanischen Staat am Vorabend der Feiern zu Mohammeds Geburt 26 Menschen bei einer Massenpanik umgekommen. Das Unglück ereignete sich an Timbuktus berühmter Djinguereber-Moschee aus dem 14. Jahrhundert. Grund waren nach Angaben der Behörden Bauarbeiten, die bei der rituellen Umrundung der Moschee die Passage versperrten.

AFP/pbe

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch