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35 Grad – bisher heissester Tag des Jahres

Die Schweiz wird zurzeit von einer «kleinen Hitzewelle» heimgesucht. In Basel gab es bereits ein erstes Hitzegewitter.

Nach mehreren über 30 Grad warmen Tagen herrscht in der ganzen Schweiz erhöhte Gewittergefahr: Blitzgewitter bei Lugano im Tessin. (Archivbild)
Nach mehreren über 30 Grad warmen Tagen herrscht in der ganzen Schweiz erhöhte Gewittergefahr: Blitzgewitter bei Lugano im Tessin. (Archivbild)
Ti-Press /Gabriele Putzu, Keystone
Während in der Vollmond-Nacht schwüle Temperaturen herrschten, sind ab jetzt wieder zu Gewittern im Anzug.
Während in der Vollmond-Nacht schwüle Temperaturen herrschten, sind ab jetzt wieder zu Gewittern im Anzug.
Leser-Reporter 20 Minuten
Dann steigt die Warscheinlichkeit von Gewittern: Zwei junge Maenner in einem Schlauchboot auf dem Zürichsee beim Hafen Enge.
Dann steigt die Warscheinlichkeit von Gewittern: Zwei junge Maenner in einem Schlauchboot auf dem Zürichsee beim Hafen Enge.
Patrick B. Krämer, Keystone
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Heute ist die Schweiz mit bilderbuchhaftem Hochsommerwetter beglückt worden. Im Raum Basel wurde mit 35,3 Grad sogar ein Rekordwert für den bisherigen Sommer gemessen. Am Abend gab es dort bereits erste Hitzegewitter.

Vor allem in der Nordwestschweiz herrscht Gewittergefahr.

Das Thermometer kletterte im Tagesverlauf fast schweizweit bis weit über 30 Grad, wie MeteoNews am Abend mitteilte. Der Tag gehörte zu den bislang heissesten Tagen des Jahres.

Sehr heiss wurde es mit rund 35 Grad im Wallis. Dort sei in diesen Tagen eine «kleine Hitzewelle» zu verzeichnen, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes auf Anfrage.

Die Naturgefahrenkarte des Bundes zeigt für Teile des Wallis entsprechend die Gefahrenstufe 3 von 5 an, also «erhebliche Hitzegefahr». Die Hitzewarnung gilt für den Zeitraum vom 19. bis zum 21. Juli. Mögliche Auswirkungen seien Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein, heisst es dazu.

Wasser, Tee, Suppen

Gegen die Schattenseiten der Hitze helfen ein paar einfache Regeln. Die Unfallversicherung Suva empfiehlt, ab Gefahrenstufe 3 und erst recht ab Stufe 4 die Arbeiten im Freien wenn möglich in die frühen Morgenstunden und den Vormittag zu verlegen.

Weiter legt sie der Bevölkerung nahe, viel und häufig zu trinken, nämlich mindestens einen halben Liter pro Stunde. Geeignet seien natriumhaltiges Mineralwasser, Säfte, Tee und Suppen. Wasser oder schwach gesüsster Tee seien Süssgetränken vorzuziehen. MeteoSchweiz empfiehlt zudem wasserreiche Früchte wie Melonen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren und Pfirsiche.

Man sollte frühzeitig trinken, bevor sich der erste Durst meldet, warnt die Suva. Kaffee sei für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts nicht geeignet. Auch von Alkohol und Drogen rät die Versicherung bei Hitze ab.

MeteoSchweiz rät der Bevölkerung zudem zu kühlem und leichtem Essen, das man am besten über den Tag verteilt zu sich nehmen soll, sowie zum Tragen von luftiger und heller Kleidung.

Nachts lüften

All jenen, die an Hitzetagen im Büro oder in anderen Gebäuden arbeiten, empfiehlt die Suva tagsüber die Fenster zu schliessen und zu beschatten.

Wer die Räume kühlen will, soll wenn möglich während der Nacht, spätestens aber am frühen Morgen die Fenster öffnen. Gegen die Hitze helfen auch Ventilatoren, die für Luftbewegung sorgen.

SDA/ij

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